News & Sonstiges


Dottinger Löwen beenden die Volleyballsaison 2011/12 mit einem Sieg





Mit einem Sieg gegen die Säckinger Wölfe II ging für die Dottinger Löwen am vergangenen Samstag, den 17. März 2012 die Volleyballsaison 2011/12 zu Ende. Nach so vielen verdienten aber auch unglücklichen Niederlagen, kam es zum Saisonende doch noch zu einem versöhnlichen Abschluss. Zuvor verloren die Jungs von Christian Sieben gegen den Vizemeister Merzhausen mit 0:3.

Wie zu erwarten, hatten die Löwen gegen Merzhausen, die in voller Besetzung angereist waren, keine Chance. Die Volleyballer des SV Ballrechten-Dottingen kämpften lange gegen den übermächtigen Gegner an, aber der Druck von den Gästen war zu groß, um ihnen wirklich gefährlich werden zu können.

Trainer Christian Sieben konzentrierte sich voll und ganz auf das zweite Spiel gegen Bad Säckingen und experimentierte daher im ersten Spiel ein wenig herum. Er wählte für das erste Spiel eine Aufstellung, die bisher nur einmal im Spielbetrieb getestet wurde. Olaf Scholz spielte Zuspieler, Thomas Seywald Libero und Dominik Ernst Außen. Die restlichen Positionen wurden nicht verändert. Christian Sieben selber blieb draußen und coachte das Spiel von der Bank aus, wie ein richtiger Trainer.

Aufgrund dieser neuen Zusammenstellung, lief vieles noch nicht so rund wie gewohnt. Die Angreifer mussten sich erst auf den "neuen" Steller einspielen und so fehlte der nötige Druck, um Merzhausen gefährlich werden zu können. Bei den Gästen lief aber auch noch nicht viel zusammen, denn viele Angriffe scheiterten am Netz in der Spielfeldmitte oder an den Begrenzungslinien, die um das Feld gezogen waren. Jedoch gab es auch Situationen, wo sie ihre ganze Erfahrung ausspielten und auch ohne zu Schlagen, die Lücken in der Abwehr der Löwen fanden. Ein besonders beliebtes Ziel waren die langen Ecken, denn diese waren ständig verwaist und selten besetzt. Nach 15 Minuten war der Satz fertig und ging verdient mit 25:16 an Merzhausen.

Im 2. Satz funktionierten die Zuspiele besser und kamen Mundgerecht zu den Angreifern, was sich gleich in Punkte ausdrückte. Schwierig war dies gerade in der Anfangsphase des Satzes, da die Annahme so unsauber kam und 60% der Bälle nur aus dem Bagger gestellt werden konnte. Als Merzhausen seine Eigenfehler reduzierte, zogen sie mit 20:13 davon. Bis dahin waren beiden Teams gleichauf. Erst eine sehr gute Aufschlagserie von Dominik Geiger brachte die Löwen noch einmal in erreichbare Nähe von 18:20 und danach auf 21:22 heran. Ein schlechter Block der Löwen und ein Monsterblock von Merzhausen machten den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage aus, denn jetzt stand es 24:21 für die Gäste. Den Satzball bekam Merzhausen dann geschenkt, denn eine schlechte Annahme verschaffte dem gegnerischen Angriff einen Elfmeter, der dankend und gnadenlos verwertet wurde. (Anmerk. der Red.: Elfmeter im Volleyball ist ein Ball, der durch eine schlechte Annahme/Abwehr direkt zum gegnerischen Angreifer kommt und wie ein super gestellter Ball mit großer Wucht zurück geschlagen wird).

Im 3. Satz stieg die Fehlerquote der Löwen wieder deutlich an. Entweder hatten sie eine starke Abwehr, die den Ball auch punktgenau zum Steller brachte, jedoch im Angriff verschlagen wurde oder aber die Abwehrreihe war so schlecht, dass ein gutes und abwechslungsreiches Zuspiel schwierig war und die Angreifer nicht gut genug bedient werden konnten. Schade eigentlich, denn im zweiten Satz hat man gesehen, zu was die Mannschaft in der Lage war. Nach einer Spielzeit von 49 Minuten war die Partie zu Ende und Merzhausen sicherte sich damit schon vorzeitig die Vizemeisterschaft.

Nach einer halben Stunde Pause ging es im zweiten Spiel in Bestbesetzung gegen die Säckinger Wölfe II. Diesen einen Sieg wollten die Löwen unter allen Umständen noch heraus spielen, um nicht als Tabellenletzter die Saison zu beenden. Leider war das auch das erklärte Ziel der Wölfe, die mit viel erfahrenen Spielern, der jüngsten Mannschaft der Liga gegenüber standen. Das es die Löwen ernst nahmen, wurde gleich von Anfang an deutlich. Nachdem der Aufschlag gewonnen werden konnte, folgten zwei Asse von Johannes "Hanni" Stücklin und weitere Punkte für die Hausherren, die mit 6:1 in Führung gingen. Durch die guten Annahmen, konnte Christian Sieben alle Angreifer bedienen und das Spiel variabel gestalten. Zwar glichen die Säckinger Wölfe im Verlauf des Satzes immer wieder aus, aber die Löwen behielten die Nerven und gewannen den ersten Satz mit 25:23.

Im 2. Satz sorgten gravierende Abstimmungsprobleme in der Abwehrreihe, die zum Teil durch Übermotivation aber auch durch Aussetzer in der Konzentration hervor gerufen wurde, für viele Punkte bei den Gästen. Auch baute in dieser Phase einer der Hauptangreifer deutlich ab und vergab viele Chancen. Er wurde durch Christian Ebbinghaus ausgewechselt, der aber noch gar keine richtige Bindung zum Spiel hatte und ebenfalls viele Angriffe versemmelte. Säckingen holte den Satz mit 25:21 und glich zum 1:1 aus. Diesen Punktestand gab es schon öfters in dieser Saison. Die Löwen überzeugten im 1. Satz und verloren den Zweiten. Danach ging das Spiel meist 3:1 für den Gegner aus. Das sollte aber an diesem letzten Spieltag nicht passieren, da waren sich alle einig.

Nach einem kurzzeitigen Rückstand von 1:3 im 3. Satz, drehten die Löwen auf und setzten sich deutlich mit 11:5 und 19:13 ab. Bei diesem Punktestand folgte wieder eine schwächere Phase der Hausherren und die Wölfe aus Säckingen holten zum 19:16 auf. Der Vorsprung war aber so groß, dass er bis zum Schluss des Satzes ausreichte und die Dottinger Löwen mit 25:20 abschlossen.

Erwähnenswert war noch ein taktischer Wechsel von Trainer Christian Sieben, der beim Stand von 22:18 sich vom Feld nahm und einen Mittelblocker brachte. Nun stand die Mannschaft ohne Zuspieler auf dem Feld. Dies ist vergleichbar, wie wenn im Eishockey der Torwart das Feld verlässt und für ihn ein Feldspieler kommt. Hintergrund dieses Wechsels war, dass Andy Deckler größer ist und den Block auf der gegnerischen 4 eher dicht bekommt, als der kleiner gewachsene Christian Sieben. Der erste Angriff wurde genauso abgewehrt, wie es sich der Trainer vorgestellt hatte. Allerdings blieb der Ball weiter im Spiel und kam ein zweites Mal zu den Löwen. Jetzt musste Andy Deckler die Zuspielerposition übernehmen, was zwar nicht perfekt war, aber funktionierte. Der Ball wechselte ausgerechnet jetzt mehrfach die Feldhälfte und fand letztendlich beim Gegner einen Platz auf dem Boden. Danach folgte die Rückwechslung.

Der 4. Satz war sehr ausgeglichen und es war ein Kopf an Kopf rennen bis zum Ende des Satzes. Die Löwen machten sich mit 3 Aufschlagfehlern in Folge das Leben selber schwer. Bis dahin muss man aber auch sagen, dass die Aufschläge an dem heutigen Tag sehr gut kamen und die Aufschlagfehler doch die Ausnahme blieben, was man im Verlauf der Saison nicht immer sagen konnte. Bei den Gästen lief schon während des ganzen Matches viel über dessen Spielertrainer, der mit Sicherheit auch die meisten Punkte für die Wölfe machte. Zum Schluss wurde noch mehr über ihn gespielt, was die Löwen aber immer wieder zu verhindern wussten. In der Hälfte des Satzes kamen noch Nina, Fanny und Stephy von den Damen zum anfeuern in die Halle. Von da an war der Sieg gewiss, denn bei der lautstarken Unterstützung konnte einfach nichts mehr schief gehen. Der erste Matchball wurde von den Wölfen aus Säckingen noch einmal abgewehrt, aber der zweite saß nach genau 1 Stunde und 35 Minuten. Damit war der zweite Sieg der Saison perfekt und unter Dach und Fach. In der Tabelle tauschten die Löwen den letzten Platz wieder mit den Wölfen aus Säckingen, die nach dem Spiel fair gratulierten.

Danach folgte etwas, auf das man sieben Spieltage warten musste. Der Siegerkreis wurde gebildet und das gewonnene Spiel mit dem Siegerlied gefeiert. Dass der letzte Sieg schon sehr lange her war und die Jungs von Christian Sieben etwas außer Übung waren, konnte man daran erkennen, dass prompt das falsche Lied angestimmt wurde. Das war aber egal. Sieg ist Sieg.

Somit konnte man das erste und das letzte Spiel der Saison gewinnen. Beides Mal hieß der geschlagene Gegner Bad Säckingen. Insgesamt spielte man 2 Mal 3:1, 4 Tie-Breaks, die 2:3 endeten und verlor 2 Mal mit 1:3 und 8 Mal deutlich mit 0:3. Die Löwen waren mit Abstand die jüngste und körperlich die kleinste Mannschaft der Liga, was deutlich ein Nachteil war. Die größte Schwachstelle war der Doppelblock, der wegen der Unerfahrenheit der Mittelblocker oft nicht vorhanden war. Viele Fehler gab es vor allem bei den Aufschlägen, die etwas von Konzentrationsschwäche vermittelten und auch in der Abwehr gab es oft Probleme mit der perfekten Absprache. Aufgrund der wenigen Erfahrung, fehlte das blinde Vertrauen zum Mitspieler, so dass man sich entweder gegenseitig behinderte oder aber keiner an den Ball ging. Sollte das Team in der Konstellation weiter zusammenbleiben, werden sie in zwei Jahren weit oben mitspielen. Das Potential ist da, muss aber nur noch verfeinert und vor allem auf Gleichmäßigkeit getrimmt werden.

Wie es mit den Löwen weitergeht, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Abhängig ist dies vor allem, ob die Mannschaft nun endgültig abgestiegen ist oder aber durch verschiedene Konstellationen, die sich ergeben, noch in der Liga bleiben kann.

Die Volleyballer/innen suchen auf jeden Fall ganz dringend Spieler, sowohl bei den Herren, als auch bei den Damen und ebenfalls in der Jugend. Habt Ihr Lust mit einem Löwen auf der Brust in einer aktiven Runde zu spielen, dann meldet Euch.

Die Dottinger Löwen bedanken sich bei allen Fans, allen Gönnern, dem Vorstand des SV Ballrechten-Dottingen und den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für Ihre Unterstützung.


Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - VfR Merzhausen 0:3
(16:25, 21:25, 17:25)

SV Ballrechten-Dottingen I - Bad Säckinger Wölfe 3:1
(25:23, 21:25, 25:20, 25:21)


Eindrücke vom 8. Spieltag





Letzter Spieltag der Volleyballsaison 2011/12





Schon traditionell beenden die Dottinger Löwen Ihre Volleyballsaison mit einem Heimspiel. Zum Abschluss eines sehr durchwachsenen und nicht gerade erfolgsverwöhnten Spieljahres, geht es am kommenden Samstag, den 17. März 2012 gegen den VfR Merzhausen und den Wölfen aus Bad Säckingen.

Im ersten Spiel treffen die Volleyballer des SV Ballrechten-Dottingen auf den VfR Merzhausen. Merzhausen strebt den 2. Tabellenplatz an und könnte damit direkt in die Landesliga aufsteigen. Aus diesem Grund, werden die Gäste an dem Spieltag noch einmal alles aufbieten, um dieses Ziel auch zu erreichen.

Im zweiten Spiel, warten die Wölfe aus Bad Säckingen auf die Jungs von Christian Sieben. Beide Teams liegen punktgleich am Ende der Tabelle. Mit einem Sieg, könnten die Löwen noch den vorletzten Platz erreichen und mit viel viel Glück vielleicht doch noch in der Liga bleiben.

Wann: Samstag, 17. März 2012
Wo: Castellberghalle, Ballrechten-Dottingen
Spielbeginn: 14:30 Uhr
EINTRITT FREI



Schwache Löwen verlieren das Derby gegen die Wölfe aus Hartheim





Große Erwartungen und Hoffnungen lagen auf diesem 7. Spieltag der Volleyballsaison 2011/12. Wollte man doch beim Derby gegen die Wölfe Hartheim glänzen und vielleicht sogar punkten. Das letzte Trainingsspiel zwischen beiden Teams (erst in den Fasnachtsferien) versprach viel und so wollten die Löwen die greifbaren 2 Punkte unbedingt. Leider kam es anders und das Derby entpuppte sich als Schlafwagenvolleyball mit einer unterdurchschnittlichen Leistung der Gäste aus Ballrechten-Dottingen. Auch im zweiten Spiel unterlagen die Löwen der Mannschaft aus Staufen mit 3:1.

Samstag, der 10. März 2012 sollte noch einmal eine Wende im Verlauf der schwachen Volleyballsaison der Dottinger Löwen folgen und neue Hoffnungen bringen, im Kampf gegen den Abstieg. 4 Wochen hartes Training lagen hinter dem Team von Christian Sieben, indem man gezielt die Probleme der letzten Spieltage anging und versuchte sie abzustellen. Christian Ebbinghaus schwörte die Mannschaft vor dem Spiel noch einmal darauf ein, Stimmung auf dem Feld zu machen, egal wie es gerade läuft. Bei den Löwen ist Stimmung ein wesentlicher Bestandteil der Leistung, die sie auf dem Feld zeigen.

Um 14:00 Uhr wurde das heiß ersehnte Derby dann angepfiffen und statt einem turbulenten und emotional hitzigen Schlagabtausch, gab es ein sehr schwaches Volleyballspiel beider Teams. Da war in einigen Test.- und Freundschaftsspielen mehr Power, als in dem doch so wichtigen Punktspiel.

Den besseren Start erwischten die Löwen, die wie so oft mit 3:0 in Führung gingen. Als die Wölfe aus Hartheim dann etwas Fahrt aufnahmen, hängten sie die Gäste schnell ab. Während die Löwen sich Punkt für Punkt nach vorne kämpften, ging es bei den Hartheimern blockweise nach oben. Irgendwie schienen die Löwen noch nicht richtig wach zu sein, denn die Bewegungsabläufe waren wie in Zeitlupe. Bei fast jedem Ball kam der Spieler zu spät und viele Bälle berührten zuerst den Boden, bevor ein Spieler der Gäste nur in der Nähe des Balles war. Beim Stand von 17:7 für die Wölfe aus Hartheim, konnte Andy Deckler mit einer starken Aufschlagserie wieder Boden gut machen und auf 17:12 aufholen. Leider schaffte es der Angriff der Löwen nicht, weitere Punkte der Aufholjagd folgen zu lassen, sondern vergab leichtfertig die Chancen im 30-Sekunden-Takt, so dass der Vorsprung der Wölfe weiter anstieg. Wenn es nicht läuft, dann läuft es einfach nicht und einer von vielen Aufschlagfehlern der Löwen brachte den Gastgebern aus Hartheim den 1. Satz mit 25:18.

Leider gewann die Partie auch im 2. Satz nicht an Niveau, sondern wurde von vielen Fehlern auf beiden Seiten bestimmt. Während es bei den Löwen wieder Pünktchen für Pünktchen voran ging, holten die Wölfe aus Hartheim immer einen weiteren Punkt dazu und waren deshalb auch doppelt so schnell an der 20er Marke angekommen. Wie wichtig ein guter Aufschlag ist, konnte man beim Spielstand von 15:8 sehen, denn Thomas Seywald servierte so gut, dass dabei 7 Punkte in Folge heraus sprangen. Auch beim Stand von 19:16 konnte man den Gegner bei eigenem Aufschlag so unter Druck setzen, dass plötzlich 19:19 auf der Anzeigetafel stand. Anschließend machten die Wölfe 5 Punkte in Folge, allerdings nicht für sich alleine, sondern 2 für die Hartheimer und 3 für die Löwen. Ganz unerwartet führten die Löwen kurz vor Ende mit 22:21. Ein Punkt hier und ein Punkt da und plötzlich hatte die Truppe von Christian Sieben Satzball. Dieser wurde von den Wölfen abgewehrt und 2 Minuten später gab es den ersten Satzball auf der anderen Seite. Dieser war hart umkämpft und wurde leichtfertig von den Löwen ins "Aus" geschlagen, was den Gastgebern Satz Nummer 2 mit 26:24 bescherte.

Eigentlich sollte jetzt erbarmungsloser Kampf in den Gesichter der Löwen stehen. Man lag 0:2 zurück und der rettende Tie-Break lag meilenweit entfernt. Auch die am Anfang heraufbeschworene "Gute Stimmung" war irgendwie verschwunden und vielleicht schon auf dem Heimweg. Vereinzelt konnte man diese bei den Wölfen aus Hartheim erkennen, aber trotz der 2:0 Führung war man mit der Leistung auch hier nicht wirklich zufrieden. Die Partie war bis zur Satzmitte sehr ausgeglichen und Punkte durch eigene Kraft waren auf beiden Seiten Mangelware. Die meisten Zähler waren Fehler des Gegners. Nachdem die Gastgeber wieder von einem Aufschlagfehler und 3 verschlagenen Angriffen profitierten, war der Abstand groß genug, um auch den 3. Satz sicher mit 25:21 zu gewinnen und dem Drama ein Ende zu setzen.

Leider gab es aus dieser Begegnung nichts Positives zu berichten. Die Löwen hätten an diesen Spieltag die Chance gehabt, Punkte zu holen, aber der Spielfluss war einfach nicht da, um den Gegner unter Druck zu setzen und ihm gefährlich zu werden.

Nachdem die Dottinger Löwen ein Spiel Zeit hatten, diese Niederlage aus den Köpfen zu streichen, ging es um 17:27 Uhr noch gegen Staufen, die bis dato auch im unteren Tabellendrittel zu finden waren. In den letzten 3 Jahren haben es die Löwen nie geschafft, gegen Staufen zu gewinnen und vielleicht ging man deshalb etwas lockerer ans Werk, als im ersten Spiel. Da Trainer Christian Sieben früher gehen musste und im zweiten Spiel nicht mehr zur Verfügung stand, wurde die Mannschaft entsprechend umgestellt. Thomas Seywald stellte von Beginn an und Olaf Scholz kam nun auf Außen. Anfangs taten sich die Löwen mit der Umstellung noch etwas schwer und lagen schnell 0:5 zurück. Viele gestellte Bälle waren nicht da, wo der Angreifer sie brauchte, um Punkte zu machen. Dies wurde aber im Spielverlauf besser. Beim Stand von 17:12 für Staufen, kam Olaf Scholz zum Service und drehte mit einer Aufschlagserie den Spielverlauf auf den Kopf. Aus einem Rückstand von 5 Punkten wurde eine 19:17 Führung. Jetzt waren die Löwen nicht mehr die Jäger, sondern die Gejagten. Diesen geringen Vorsprung konnten die Volleyballer des SV Ballrechten-Dottingen übers Ziel retten und holten sich Satz Nummer 1 mit 25:22.

Der 2. Satz wurde weitaus schwieriger, da Staufen nun auf Betriebstemperatur kam und besser ins Spiel fand. Mit einer steigenden Fehlerquote beim Aufschlag, verbauten sich die Löwen immer wieder in entscheidenden Momenten den Lauf und musste wieder einem Rückstand hinterher laufen. Als beim Stand von 14:15 noch die Annahme versagte und der eigene Angriff nicht punktete, war es logisch, dass der Satz mit 25:19 an Staufen ging.

Satz Nummer 3 wurde leider nicht besser. Die Angreifer der Löwen konnten keinen Druck auf Staufen ausüben, da die Schläge selten das Feld trafen oder so harmlos waren, dass sie abgefangen und der Ball weiter im Spiel gehalten werden konnte. Nur wenn es schnell über die Mitte ging, war auch der Erfolg da. Leider war dies selten der Fall, da die Annahme oft zu unpräzise war und dem Zuspieler dadurch die Hände gebunden waren, um variabler zu spielen. Neben dem schwachen Angriff ist vor allem der Block eine Schwachstelle der Löwen. Der Doppelblock war fast nie präsent und der einfache Block selten effektiv, so dass der Gegner wenig Schwierigkeiten hatte, seinen Angriff erfolgreich zu beenden. Sollte der Block dann doch mal gestanden haben, schlief die Sicherung und einige Bälle fielen unaufhaltsam ins Feld. Mit so vielen Schwachstellen und Fehlern war natürlich kein Blumentopf zu gewinnen. Einzig und alleine, die Stimmung war wesentlich besser, als im ersten Spiel. Der 3. Satz ging mit 25:21 und der 4. Satz mit 25:20 an Staufen.

Insgesamt war doch im zweiten Spiel eine Leistungssteigerung zu erkennen. Vor allem die Stimmung auf dem Feld war nun wesentlich besser als noch zuvor.

Am kommenden Wochenende findet das Saisonfinale wieder in eigener Halle statt. Hier wird der Ergeiz noch einmal besonders hoch sein, gerade gegen die Säckinger Wölfe zu gewinnen und damit den letzten Tabellenplatz zu verlassen.


Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - Wölfe Hartheim 0:3
(18:25, 24:16, 21:25)

SV Ballrechten-Dottingen I - TV Staufen 1:3
(25:22, 19:25, 21:25, 20:25)


Eindrücke vom 7. Spieltag



Rückspiel gegen die Wölfe Hartheim in Hartheim



Am kommenden Samstag, den 10. März 2012 kommt es in der Rheinhalle in Hartheim zum Rückspiel der Dottinger Löwen gegen die Wölfe aus Hartheim. Wie immer verspricht dieses Derby wieder Spannung pur. Zum 4. Mal treffen beide Teams aufeinander und es steht bis dato 2:1 für die Wölfe.

Im 2. Spiel muss die Truppe von Christian Sieben gegen den TV Staufen ran. Im Hinspiel musste sie sich mit 1:3 geschlagen geben, aber gegen die Mannschaft aus der Fauststadt ist mehr drin.

Die Löwen warten immer noch auf den 2. Sieg in dieser Saison und hoffen an diesem Spieltag, dass der Knoten endlich platzt. Wenn die Löwen noch einmal so eine Leistung, wie gegen Badenweiler abrufen können, könnte es mal wieder was zu feiern geben.

Wann: Samstag, 10. März 2012
Wo: Rheinhalle, Hartheim
Spielbeginn: 14:00 Uhr
EINTRITT FREI



Spitzenspiel in der Castellberghalle
Volleyballdamen treffen auf den Tabellenführer Bad Säckingen II





Am Samstag, den 10. März 2012 kommt es in der Castellberghalle in Ballrechten-Dottingen zum Spitzenspiel in der Bezirksklasse Süd.

Punkt 14:30 Uhr trifft das Team von Sebastian Gehmlich (Platz 3) auf den Tabellenführer aus Bad Säckingen. Bad Säckingen liegt nur 4 Punkte vor den Dottinger Mädels. Bei noch vier ausstehenden Spielen und einem Sieg der Gastgeberinnen, wird der Kampf um die Meisterschaft noch einmal spannend.

Als weiterer Gegner wartet der SV Kirchzarten auf die Volleyballerinnen des SV Ballrechten-Dottingen. Gegen Kirchzarten gibt es noch etwas gut zu machen, denn in der Hinrunde ging man unerwartet mit 1:3 unter.

Es wäre schön, wenn genügend Zuschauer in die Castellberghalle kommen und die Damenmannschaft anfeuern würden. Es lohnt sich!

Wann: Samstag, 10. März 2012
Wo: Castellberghalle, Ballrechten-Dottingen
Spielbeginn: 14:30 Uhr
EINTRITT FREI



Starke Löwen gehen wieder leer aus





Beim letzten Spieltag, am 11. Februar 2012 in Badenweiler zeigten die Löwen die stärkste Leistung dieser Saison und verloren gegen Gastgeber Badenweiler erst im Tie-Break. Gegen den TV Todtnau verfiel man wieder in den alten Trott und verlor ohne große Gegenwehr deutlich mit 0:3.

Nach den katastrophalen Spieltagen in Todtnau und Müllheim, überlegte sich Trainer Christian Sieben, wie er seine Mannschaft so umbauen könnte, dass sie wieder konkurrenzfähig wird. Bisher hatte sein Team entweder einen starken Angriff, aber eine schwache Abwehr oder umgekehrt und ohne Abwehr gibt es nun mal keinen erfolgreichen Angriff. So wurden im letzten Training und im Trainingsspiel gegen Hartheim einige Positionen umgestellt, um dieses Manko zu minimieren oder gar abzustellen. Thomas Seywald, ein Multifunktionstalent der Löwen, spielte nach dieser Umstellung als Außenangreifer und verstärkte damit nicht nur den Angriff, sondern auch die Annahme, denn als Mittelblocker wurde er oft durch den Libero ersetzt oder als Zuspieler ganz aus der Annahme raus genommen. Als zweiter Außenangreifer spielte Johannes "Hanni" Stücklin. Neben den beiden etatmäßigen Mittelblockern Andy Deckler und Chris Ebbinghaus, deputierte Maximilian Althaus auf Mitte. Dominik Geiger durfte heute über die Diagonale ran, Olaf Scholz wurde als Zuspieler aufgestellt und Rico Barkowski verstärkte als Libero die Abwehr.

Im 1. Spiel, gegen die Gastgeber aus Badenweiler, zeigte diese neue Aufstellung Wirkung und den erhofften Erfolg. Die Annahme kam konstant gut und Zuspieler Olaf Scholz konnte alle seine Angreifer bedienen. Anfangs fehlte noch etwas die Feinabstimmung, da der dienstälteste Spieler bei den Löwen nur wenig Möglichkeit hatte, sich auf dieser Position einzuspielen. Dies wurde aber im Verlauf des Satzes besser. Mit einer guten Aufschlagserie durch Andy Deckler, konnten die Löwen sich einen komfortablen Vorsprung heraus arbeiten und mit 16:11 davon ziehen. Eine Situation, die die Löwen in dieser Saison selten erlebt haben. Darauf folgte wieder eine Serie an eigenen Fehlern, so dass der schöne Vorsprung neutralisiert wurde. Beim Stand von 16:17 wollte Trainer Christian Sieben auf Nummer sicher gehen und wechselte sich als Zuspieler ein. Das Spiel ging nun Punkt für Punkt voran. Beim Stand von 20:21 war die Aufstellung so optimal, dass Badenweiler keinen Punkt mehr machte. Der Block stand gut, der Angriff kam und die Abwehr brachte den Ball optimal zum Steller. Somit ging dieser erste Satz ganz überraschend aber nicht unverdient an die Dottinger Löwen.

Für Trainer Christian Sieben gab es im 2. Satz keinen Grund, die Aufstellung zu ändern und begann mit den Jungs an seiner Seite, die den ersten Satz gewonnen hatten. Nun wuchsen die kleinen Löwen über sich hinaus und zeigten eine Leistung wie selten zuvor. Sie gingen gleich mit 8:2 in Führung. Badenweiler holte wieder auf und ging ihrerseits mit 11:10 in Führung. Die meisten Punkte davon, waren eine Folge der Leichtsinnsfehler auf Seiten der Löwen. Viele Bälle verfehlten das 9 x 9 Meter große gegnerische Feld, was sehr ärgerlich war, denn es waren unnötig verschenkte Punkte. Nachdem der Aufschlag wieder zurück erkämpft werden konnte, gingen die Gäste aus Ballrechten-Dottingen wieder in Führung. Diese Führung gaben die Jungs von Christian Sieben bis zum Ende des Satzes nicht mehr ab und siegten mit 25:19.

Im 3. Satz wechselte Badenweiler ihren Zuspieler aus, der heute wohl nicht seinen stärksten Tag hatte. Bei den Löwen wurde nicht gewechselt. Die Gastgeber machten mit dem neuen Zuspieler, der gleich Aufschlag hatte, viel Druck und gingen mit 4:0 in Führung. Jedoch, geladen mit der positiven Energie aus den ersten beiden Sätzen, steckten die Löwen diesen Rückstand locker weg, drehten sogar ein 3:5 in ein 8:5 und 10:6 um. Eine starke Aufschlagserie der Gastgeber und eine wacklige und unpräzise Annahme bei den Jungs von Christian Sieben, waren der Grund dafür, dass Badenweiler wieder aufholte und sogar ausgleichen konnte. Spätestens jetzt entwickelte sich die Partie zu einem Spitzenspiel. Es wurde um jeden Ball gekämpft und es gab lange Ballwechsel. Die Abwehr der Löwen war jetzt gut ausgelastet und hatte sehr viel zu tun. Während die Hinterleute der Löwen einen super Job machten, vergab der Angriff eine Chance um die Andere. Beim Stand von 11:13 kam Maxi Althaus für Chris Ebbinghaus auf Mitte. Für den Angriff war er eine Verstärkung, nur im Blockverhalten fehlt im noch viel Erfahrung. Die Jungs von Christian Sieben hetzten nun einem 4 Punkte Rückstand hinterher, leider etwas zu spät. Badenweiler holte sich den Satz mit 25:20 und blieb damit im Rennen.

Im 4. Satz brachen die Löwen ein. Jetzt gelang nicht mehr viel. Der Angriff ließ deutlich an Druck nach und viele Bälle gingen im eigenen Feld verloren. Was bis zum 3. Satz noch wunderbar klappte, sah nun sehr verkrampft und kraftlos aus. Jetzt fielen auch viele Bälle in der Sicherung rein, die vorher noch locker geholt wurden. So war es dann nicht verwunderlich, dass Badenweiler mit 16:9 und 21:13 davon zog. Beim Stand von 16:23 versuchte Trainer Christian Sieben noch seinen letzten Joker zu ziehen und wechselte für den Aufschlag Olaf Scholz ein, der bekannt für sichere und gute Aufschläge ist, was er gleich unter Beweis stellte und noch einmal auf 19:23 verkürzte. Der Vorsprung der Gastgeber war aber zu groß und so glichen die Gastgeber zum 2:2 aus. Der Satz ging mit 25:21 an Badenweiler.

Der Sieger musste nun im entscheidenden Tie-Break ermittelt werden. Das erinnerte ein wenig an das Hinspiel, das ebenfalls im Tie-Break endete. Können die Löwen den schlechten 4. Satz abharken und noch einmal zusätzliche Kräfte mobilisieren? Die Anspannung stieg und war nun auch in der Halle zu spüren. Auf beiden Seiten wurde von der Bank aus Stimmung gemacht und die eigene Mannschaft angefeuert. Die Gäste aus Ballrechten-Dottingen erwischten den besseren Start und waren bis zum Wechsel beim Stand von 8:5 in Führung. Nach dem Wechsel holte Badenweiler auf und glich zum 9:9 aus. Obwohl die Partie nun auf dem Höhepunkt angekommen war, ließ die Konzentration bei den Löwen deutlich nach und ein Fehler folgte dem Anderen. Während bei Badenweiler alles klappte, lief bei den Jungs von Christian Sieben nichts mehr. Am Ende hieß es 15:11 für Badenweiler.

Insgesamt gesehen war es eine Begegnung, die Werbung für den Volleyballsport war. Zum Schluss fehlte dem Löwen nur die Kraft, den Satz sicher nach Hause zu bringen. Der Fortschritt in der Mannschaft war aber deutlich zu erkennen.

Gegen den TV Todtnau zeigten die Löwen jetzt ein komplett anderes Spiel und fielen dabei wieder in die Spielweise der letzten Spieltage zurück. Es lief einfach nichts zusammen. Die wenigen Punkte, die sie holten, waren geschenkte Punkte des Gegners, da diese die üblichen Anlaufschwierigkeiten nach einem Spiel Pause hatten und noch eine Zeit brauchten, bis alles Rund lief. Vielleicht lag es auch daran, dass Christian Sieben zu Beginn des Spiels seine Mannschaft umstellte, weil einige Spieler konditionelle Probleme hatten und im Angriff abbauten. Dies sorgte leider für mehr Verwirrung als für die erhoffte Entlastung. Auf einen Doppelblock wartete man oft vergebens und auch die Abwehr stand meist wie angewurzelt da, statt die Bälle kurz vor der Bodenberührung weg zu kratzen. Mit 25:14 ging der 1. Satz somit verdient an Todtnau.

Im 2. Satz wurde es bei den Löwen phasenweise besser. Manko war immer noch die schwache Abwehr, denn die Reaktionszeit war zu lange und oft stand man auch zu schlecht. Todtnau hatte das Spiel fest in der Hand und ließ nichts anbrennen. Im Team von Christian Sieben hatte sich bereits eine schlechte Stimmung breit gemacht und drückte die Leistung weiter nach unten. Die Motivation schwand sichtlich von Punkt zu Punkt. Während des ganzen Spiels fehlte zudem die Unterstützung von der Bank, die gegen Badenweiler noch so super war. Die Luft war einfach raus. Leider! Der Satz ging mit 25:20 an Todtnau.

Im 3. Satz quälte man sich mehr schlecht als recht durch die Partie und war letztendlich froh, als es vorbei war. Dies war nach 16 Minuten der Fall und Todtnau ging mit einem ungefährdeten 3:0 nach Hause.

An diesem Spieltag erlebte man zwei komplett verschiedene Gesichter der Löwen. Im 1. Spiel ein kampfstarkes junges Team, die von der Bank aus getragen wurde. Im 2. Spiel eine Mannschaft, die sich auf dem Feld kaum bewegte und sich von der schlechten Stimmung noch mehr runterziehen ließ. Jetzt heißt es, das zweite Spiel schnell vergessen und auf die Leistung des 1. Spiels aufzubauen. Dazu haben die Jungs von Christian Sieben insgesamt 4 Wochen Zeit, denn der nächste Spieltag ist am 10.03.2012 in Hartheim. Es gibt bis dahin noch viel zu tun. Packen wir´s an.


Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - TuS Badenweiler 2:3
(25:21, 25:19, 20:25, 21:25, 11:15)

SV Ballrechten-Dottingen I - TV Todtnau 0:3
(14:25, 20:25, 14:25)


Eindrücke vom 6. Spieltag



Dottinger Löwen treffen auf TuS Badenweiler und TV Todtnau



Bereits am kommenden Samstag, den 11. Februar 2012 tritt eine kleine Vorentscheidung um den Klassenerhalt in der Bezirksliga Süd ein, denn mit zwei Niederlagen würden die Dottinger Löwen bereits vorzeitig als Absteiger feststehen. Sollten die Jungs von Christian Sieben jedoch beide Spiele gewinnen, wird diese Entscheidung vertagt und alles ist wieder offen.

Im ersten Spiel treffen die Löwen auf den Gastgeber TuS Badenweiler. Badenweiler steht in der Tabelle nur zwei Positionen über den Löwen. Im Hinspiel unterlagen die Volleyballer des SV Ballrechten-Dottingen nur recht knapp im Tie-Break. Damals führten die Löwen überraschend mit 2:0 und hätten sogar im 4. Satz den Sack zu machen können. Leider kam es anders und sie Unterlagen mit 2:3. Dieses Mal wollen die Jungs von Christian Sieben es besser machen und möglichst einen Sieg und die 2 Punkte nach Hause holen.

Im zweiten Spiel geht es für die Jungs von Christian Sieben gegen einen alten bekannten, den TV Todtnau. In Todtnau waren die Löwen noch chancenlos. Auf neutralem Boden könnte dies wieder anders aussehen.

Im Training wurde in den letzten Wochen viel und hart gearbeitet. Jetzt fehlen am kommenden Wochenende nur noch ein oder besser sogar zwei Siege zur Belohnung, dann wäre die Welt wieder in Ordnung.

Wann: Samstag, 11. Februar 2012
Wo: Rene-Schickele-Halle, Badenweiler
Spielbeginn: 14:00 Uhr
EINTRITT FREI



Überraschung beim Spiel Dottinger Löwen gegen VC Müllheim blieb aus





Am vergangenen Wochenende startete die Rückrunde der Volleyballsaison 2011/12. Die Jungs von Christian Sieben mussten am Sonntag, den 22. Januar 2012 nach Müllheim und hatten beide Teams aus Müllheim vor sich. Sie hofften eigentlich auf eine Überraschung, vor allem gegen Müllheim I, die schwächere der beiden Mannschaften. Für die Löwen kam dieser Spieltag jedoch 2 Wochen zu früh, denn die Abstimmung stimmte einfach noch nicht. Bei einem erfahrenen Team, ist eine längere Pause kein großes Problem, da die Spieler sich fast blind verstehen und viele Spielabläufe automatisiert sind. Bei einer jungen Mannschaft müssen diese Abläufe immer wieder auf´s Neue abgestimmt und einstudiert werden. Dafür sind aber 2 Trainingswochen nicht ausreichend genug, wie man sehr schnell feststellen musste. Neben der fehlenden Abstimmung war aber auch die sehr hohe Fehlerquote, vor allem bei den Aufschlägen, mit Schuld an den beiden 0.3 Niederlagen, sowohl gegen Müllheim I als auch Müllheim II.

Um 13:05 Uhr wurde die Begegnung VC Müllheim I gegen die Dottinger Löwen angepfiffen. Im 1. Satz sah noch alles sehr gut aus und die Dottinger Löwen erwischten einen perfekten Start. Sie gingen mit 4:0 in Führung. Danach folgten fünf Fehler in Folge und der Vorsprung war wieder dahin. Dem Team von Christian Sieben fehlte vor allem der Druck im Angriff, um den Aufschlag zurück zu erobern. Beim Stand von 6:9 folgte der 1. Aufschlagfehler und Müllheim war wieder am Zug. Nachdem Zuspieler Thomas Seywald erkannte, dass seine Angreifer am Netz keine Punkte machten, setzte er mehrmals den Rückraum ein. Dieser scheiterte aber am starken Block der Gastgeber. Nach dem Müllheim schon mit 17:12 davon geeilt war, kamen die Löwen, auch bedingt durch viele Fehler der Hausherren, wieder zurück ins Spiel und auf 16:17 heran. Zwei abgeblockte Bälle und ein Fehleinschätzungen der Feldgröße waren die entscheidenden Punkte für die Gastgeber. Müllheim brachte diesen Vorsprung locker nach Hause und gewann den 1. Satz mit 25:20.

Der 2. Satz war fast eine perfekte Kopie des 1. Durchgangs. Die Löwen zogen mit 3:0 davon, Müllheim holte den Aufschlag zurück, zog an den Löwen vorbei und übernahm die Führung. Der zurück eroberte Aufschlag konnte nicht genutzt werden, sondern wurde mit Aufschlagfehler Nummer 2 an die Gastgeber verschenkt. Von diesen Geschenken sollten an diesem Spieltag noch einige folgen. Müllheim spielte seine Routine aus und zog mit 9:4 davon. Jetzt folgte eine der stärksten Phasen der Löwen, die sich bis auf 11:13 heran kämpften. Aufschlagfehler Nummer 3 machten diese Aufholjagd wieder zunichte. Jetzt war Müllheim wieder an der Reihe und kam mit einfachem und sicherem Volleyball zum 22:17. Mit zwei unerreichbaren Zuspielen und einer ganz schlechten Annahme bei den Löwen, ebnete man Müllheim den Weg zum Satzgewinn, der dann mit 25:19 an die Gastgeber ging.

Nach diesen beiden verlorenen Sätzen, musste Trainer Christian Sieben reagieren und baute im 3. Satz die Mannschaft etwas um. Er wechselte sich selber auf die Zuspielerposition ein und stellte Thomas Seywald auf die Mitte. Leider funktionierte diese Umstellung nicht so, wie geplant. Der Doppelblock war selten geschlossen und noch löchriger als zuvor. Müllheim konnte fast ohne Gegenwehr ihren Angriff im Feld der Löwen versenken. Dieses Mal gingen die Gastgeber mit 3:0 und 6:2 in Führung. Wieder beim Stand von 6:3 folgte Aufschlagfehler Nummer 4 und 5. Nach dem man den Ball beim Stand von 10:6 zurück erobern konnte, war Aufschlagfehler Nummer 6 Schuld daran, nicht den Ausgleich zu schaffen, sondern gab Müllheim die Chance sich wieder abzusetzen. Es folgten wieder 5 Punkte in Folge, bis die Löwen den Aufschlag zurück erobern konnten. Während die Gäste aus Ballrechten-Dottingen einen Punkt erzielten, konnten die Gastgeber immer zwei oder mehr Punkte verbuchen. Und wenn die Gastgeber mal nicht am Aufschlag waren, konnten sie mit der Unterstützung der Gäste rechnen, denn mit dem 7. Aufschlagfehler bekamen sie einen weiteren Punkt auf´s Haben-Konto. Nach einer Spielzeit von genau einer Stunde, setzten die Müllheimer ihren ersten Matchball zum 25:12 um und gewannen das Auftaktspiel der Rückrunde mit 3:0.

Im Anschluss, an diese Begegnung, wartete der ungeschlagene Tabellenführer Müllheim II auf die Löwen. Im Hinspiel lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Duelle und die Volleyballer aus Ballrechten-Dottingen ihr bestes Spiel in dieser Saison ab. An diesem Wochenende war aber im ersten Spiel schon zu erkennen, dass man an dieser Leistung nicht anknüpfen und dem Gastgeber auf ihrem Weg zur Meisterschaft kein Bein stellen kann.

Trainer Christian Sieben hatte vor dieser Begegnung nicht nur damit zu kämpfen, das schlechte Spiel seiner Mannschaft zu verkraften und sein Team neu zu motivieren und aufzubauen, sondern er musste auch noch auf seinen zweiten Mittelblocker Andy Deckler verzichten, der nur noch im 1. Satz dabei sein konnte und dann weg musste. Da von seiner jungen Mannschaft keiner über genügend Erfahrung besaß, auf Mitte zu spielen, musste Kapitän Johannes "Hanni" Stücklin einspringen. Er ist schnell und hat einen guten Angriffsschlag. Wie sich aber schnell herausstellen sollte, reicht dies in dieser Liga alleine nicht aus, um der Abwehr die Arbeit zu erleichtern und den Ball bereits am Netz abzuwehren. Vor allem nicht, wenn der Gegner Müllheim II heißt und den härtesten Angriff der Liga hat. Da der Trainer von diesem Manko wusste, verstärkte er die Abwehr mit Thomas Seywald, der in diesem Spiel als Libero eingesetzt wurde. Bedingt durch die Neubesetzung des Mittelblockers, stimmte die Abstimmung am Netz überhaupt nicht mehr und oft stand nur ein Einerblock den schlaggewaltigen Müllheimern gegenüber. Diese Bälle schlugen punktgenau und treffsicher bei den Löwen ein. Zum Glück der Löwen machte der Tabellenführer viele Eigenfehler und hielt die Löwen damit im Rennen. Der Punktestand war deshalb bis Mitte des Satzes sehr ausgeglichen. Statt der Führung zum 7:6 folgte Aufschlagfehler Nummer 8 an diesem Spieltag. Nach dem Rückgewinn des Aufschlages ging man mit 8:7 zum ersten und letzten Mal in diesem Satz in Führung. Bis zum Stand von 10:11 war die Partie immer noch sehr ausgeglichen und beide Teams gleichwertig. Mit 4 Fehlern in Folge, verschafften die Löwen dem Tabellenführer einen komfortablen Vorsprung von 15:10. Nach der Auszeit konnten die Löwen zwar den Aufschlag zurück holen, aber ohne Block kam der Ball postwendend zurück und Müllheim baute den Vorsprung weiter auf 20:12 aus. Die Löwen wären aber nicht die Löwen, wenn sie jetzt schon aufgaben und sich wehrlos ihrem Schicksal fügten. Sie fingen richtig an zu kämpfen und kamen noch einmal bis auf 20:16 heran. Beim Stand von 22:17 kam Aufschlagfehler Nummer 9. Kurze Zeit später verwandelten die Gastgeber mit einem wuchtigen Angriffsschlag den Satzball zum 25:18.

Im 2. Satz fanden die Löwen gar nicht mehr ins Spiel und lagen nach kurzer Zeit bereits mit 11:3 uneinholbar zurück. Die Gastgeber spielten nun ihre ganze Klasse aus und ließen den Löwen keine Chance mehr. Als sich das Team von Christian Sieben beim Stand von 18:4 den Ball zurück erobert hatte, folgte was? Richtig, Aufschlagfehler Nummer 10. Damit brachte man sich wieder um eine weitere Chance, näher an die Gastgeber heran zu rücken und auf zu holen. Aufschlagfehler Nummer 11 folgte beim Stand von 21:8. Auf Seiten der Löwen funktionierte nun gar nichts mehr und ein sinnlos ins Netz gespielter Ball beendete den Satz mit 25:11 für Müllheim.

Im 3.Satz baute Trainer Christian Sieben auf seine erfahrenen Spieler und brachte Rico Barkowski und Olaf Scholz. Die Partie wurde besser und die Löwen führten lange Zeit das Spiel an. Zwischen den Punkten 2:4 bis 7:4 lief es sehr gut und die Löwen zeigten, dass sie auch Volleyball spielen können und nicht ganz unberechtigt in der Bezirkliga sind. Nur eine Serie riss nicht ab und das war die Serie der Aufschlagsfehler. Beim Stand von 8:7 folgte Fehler Nummer 12 und Fehler Nummer 13 beim Stand von 11:9. Trotzdem sah bis zum 13:10 alles super aus und die Löwen hatten das Spiel im Griff. Warum gerade in dieser Phase wieder eine dieser typischen Einbrüche folgen musste, weiß keiner, aber damit verspielte das Team von Christian Sieben seinen Vorsprung und baute damit den Gegner auf. Dem Angreifer der Gastgeber stand jetzt nur noch ein Mann im Block gegenüber, was einfach zu wenig ist. Die Müllheimer zeigten wie es geht und blockten ihrerseits alles ab, was die Löwen im Angriff aufboten. Müllheim zog mit 22:15 davon. Mit einem guten Aufschlag und einer misslungenen Annahme auf Seiten der Gäste, verwandelten der Tabellenführer um 15:31 Uhr seinen ersten Matchball und gewann den Satz mit 25:17.

An dem Spieltag wurde eigentlich deutlich, warum das junge Team von Christian Sieben immer wieder scheitert. Es liegt an der Konzentration. Technisch und von der Kondition her können die Löwen in der Liga sehr gut mithalten. Sie schaffen es aber nicht, die Konzentration über ein ganzes Spiel aufrecht zu erhalten. Deutlich wird dies immer wieder mit den Einbrüchen während des Spiels, wo kein Ball mehr präzise dahin kommt, wo er hin soll. Auch die hohe Fehlerquote bei den Aufschlägen ist ein Indiz dafür. 13 Punkte, die einfach so verschenkt wurden sind einfach zu viel, vor allem wenn es Aufschläge sind, die nicht einmal mit hohem Risiko geschlagen wurden. Diese verschenkten Punkte waren aber noch nicht einmal so entscheidend. Schlimmer waren eigentlich eher die Folgen, denn meist kämpfte man sich zurück ins Spiel und wäre mit guten Aufschlägen am Drücker gewesen und hätte die Chance gehabt, sich vielleicht entscheidend abzusetzen. Doch dieser leichtfertig verspielte Ball, schaffte es, die Mannschaft runter zu ziehen und eine schlechte Leistung abzuliefern.

Daran gilt es jetzt bis zum nächsten Spieltag am 11. Februar 2012 zu arbeiten. Sollten die Löwen das in diesen 3 Wochen in den Griff bekommen, könnte auch mal wieder ein Sieg als Belohnung folgen.


Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - VC Müllheim I 0:3
(20:25, 19:25, 12:25)

SV Ballrechten-Dottingen I - VC Müllheim II 0:3
(18:25, 11:25, 17:25)


Eindrücke vom 5. Spieltag



Rückrundenstart der Volleyballer/innen



Am kommenden Wochenenden beginnt für die Volleyballerinnen und Volleyballer des SV Ballrechten-Dottingen der Start in die Rückrunde.

Für die Damen geht es bereits am Samstag, den 21.01.2012 nach Merzhausen zum VfR Merzhausen II. Im zweiten Spiel wartet noch der TV Hartheim II auf das Team von Sebastian Gehmlich. Merzhausen liegt punktgleich mit den Spielerinnen aus Ballrechten-Dottingen auf den zweiten Platz. Mit einem Sieg würden die Volleyballdamen den Anschluss an die Tabellenspitze halten und die Chance auf die Meisterschaft wahren. Gegen den Tabellenletzten aus Hartheim, gehen die Spielerinnen von Trainer Sebastian Gehmlich als klare Favoritinnen ins Rennen.

Wann: Samstag, 21. Januar 2012
Wo: Sporthalle, Merzhausen
Spielbeginn: 14:00 Uhr
EINTRITT FREI


Bei den Dottinger Löwen wird der Start ins neue Jahr etwas schwerer. Nach einer nicht ganz so glücklichen Vorrunde, geht es für die Löwen am Sonntagmorgen, den 22. Januar 2012 gegen beide Teams aus Müllheim. Zuerst müssen die Jungs von Christian Sieben gegen den Tabellenführer Müllheim II ran. Im Hinspiel lieferten sie gerade gegen die jüngere Mannschaft aus Müllheim das beste Spiel der bisherigen Saison und scheiterten nur recht knapp im Tie-Break. Im Anschluss treffen die Dottinger Löwen auf die erfahrenen Spieler von Müllheim I. In der Hinrunde kassierten die Jungs von Christian Sieben eine deutlich 0:3 Niederlage. Nach nur 2 Trainingswochen wird sich zeigen, wie fit die Jungs von Christian Sieben bereits sind und ob das Jahr 2012 glücklicher beginnt, als das Letzte endete. Wieder mit dabei ist Patrick Nowack, der wegen Verletzung fast die komplette Hinrunde ausfiel.

Wann: Sonntag, 22. Januar 2012
Wo: Halle 2, Müllheim
Spielbeginn: 11:00 Uhr
EINTRITT FREI



Rückblick auf die Hinrunde der Saison 2011/12



Die Vorrunde der Volleyballsaison 2011/12 verlief bei den Herren überhaupt nicht so wie gewünscht und man ist vom Saisonziel "Klassenerhalt" inzwischen ein ganzes Stück entfernt, 4 Punkte um genau zu sein. Bei den Damen dagegen sieht es besser aus als erwartet. Mit neuem Trainer und zwei neuen Spielerinnen, spielt das Team von Sebastian Gehmlich ganz oben in der Tabelle mit, verpasste nur recht knapp die Herbstmeisterschaft und liegt zur Halbzeit mit nur 2 Punkten Abstand hinter dem Tabellenführer aus Bad Säckingen. Im Bereich der Jugend nahm man mit einer männlichen Mannschaft am einem Jugendturnier in Appenweier teil und belegte dort den 2. Platz.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga und dem Trainerwechsel, fing Christian Sieben ab April 2011 an, ein neues Löwenteam zu formen. Da viele erfahrene Spieler nach der Saison 2010/11 aufhörten bzw. zu einem anderen Verein gewechselt haben, wurde die 2. Herrenmannschaft aufgelöst und in die Reste der 1. Mannschaft integriert, bzw. die übrig gebliebenen Spieler aus der 1. Mannschaft wurden in der 2. untergebracht. Mit diesem Neuanfang und einer Verjüngung des bisherigen Durchschnittsalters von 32,7 auf 23,9 Jahren, stieg man in der Bezirksliga ein und konnte gleich zu Beginn den ersten Sieg verbuchen. Leider endete nach diesem Erfolg die Serie auch schon wieder. Neben dem einen Sieg gab es noch 3 Tie-Breaks (Badenweiler, Hartheim und Müllheim II), die jeweils recht knapp an die Gegner gingen. Oft lag es einfach an der Unerfahrenheit der Mannschaft, dass gerade diese Spiele in der heißen Phase verloren wurden. Neben der Unerfahrenheit des jüngsten Teams der Liga, ist auch die Körpergröße ein großes Manko, denn es fehlen ein oder zwei große Spieler am Netz. Dies ist gerade im Block ein großer Nachteil. Die fehlende Körpergröße muss man durch Sprungkraft ausgleichen, was allerdings auf die Kondition und auch auf Schnelligkeit geht. Dieser Nachteil wurde von den gegnerischen Teams immer wieder ausgenutzt und in Punkte umgewandelt. Das Positive an einer jungen Mannschaft ist aber, dass sie sehr schnell dazu lernt und sich eigentlich von Training zu Training und von Spieltag zu Spieltag steigert und immer stärker wird.
Die Löwen hoffen nun, dass es im Jahr 2012 besser läuft und dass die knappen Spiele endlich auch mal gewonnen werden.

Bei den Damen sieht die Halbjahresbilanz sehr viel besser aus. Mit nur zwei Punkten Abstand zum Tabellenführer, steht man zur Winterpause auf dem 3. Tabellenplatz. Bereits Ende letzter Saison konnte mit Sebastian Gehmlich ein Trainer für die Damen gefunden werden, der auf ein sehr erfahrenes Team zurück greifen konnte. Zudem wurde die Mannschaft noch um zwei Spielerinnen erweitert und verstärkt. Gut vorbereitet startete dieses Team dann in den ersten Spieltag, der vom Ergebnis her gut verlief. Bei diesem Spieltag verletzte sich Zuspielerin Sandra Andergassen so schwer, dass sie für die ganze Hinrunde ausfiel. Nach dem Spieltag wurde der Sieg gegen Bad Säckingen aberkannt, da ein Fehler im Mannschaftsblock des Spielberichtes aufgetaucht war. Zwar legte das Team Einspruch ein, der aber abgewiesen wurde. Zwei Punkte die bis heute fehlen. Bis auf den letzten Spieltag hinterließ das Damenteam aber eine weiße Weste, strauchelte nur einmal in Kirchzarten und verschenkte damit zwei unnötige Punkte. Auch wenn die Leistung nicht immer konstant gut war, konnte man doch die Punkte mit nach Hause bringen und spielt nun um die Meisterschaft bzw. den Aufstieg in die Bezirksliga mit.

Im Bereich der Jugend nahm man mit einer U20-Mannschaft an einem Turnier teil und konnte dort den 2. Platz erspielen. Das bunt zusammen gewürfelte Herrenteam, bestand aus aktiven Spielern und Spielern ohne Spielpraxis, die 2 Wochen vor dem Turnier ein paar gemeinsame Trainings absolviert haben. Am 23. Oktober 2011 ging es nach Appenweier zur Spielrunde, an der 6 Mannschaften teilnahmen. Die Gruppenspiele konnten alle gewonnen werden und im Finale unterlag man nur ganz knapp dem Gastgeber aus Appenweier. Mit diesem tollen Ergebnis war so nicht zu rechnen, da die Mannschaft mit einer Altersspanne von 15 - 18 Jahren in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt hatte. Umso schöner war das Ergebnis.

Für das Jahr 2012 wünschen sich beide aktiven Mannschaften, dass sie von Verletzungen verschont bleiben, die Damen den Aufstieg und die Herren den Klassenerhalt schaffen und dass die Teams auch nach dieser Saison weiter so zusammen bleiben.



Dottinger Löwen gehen als vorletzter der Tabelle in die Winterpause





Den wohl katastrophalsten Spieltag der Saison, musste Trainer Christian Sieben mit seinem Team am vergangenen Samstag, den 5. Dezember 2011 in Todtnau hinnehmen. Statt den erhofften 2 Punkten, gab es zwei heftige Niederlagen gegen den TV Todtnau und den TV Staufen und statt auf dem erhofften Nichtabstiegsplatz überwintern die Löwen auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 4 Punkten Abstand zum rettenden siebten Platz.

Mit so einem verheerenden Ergebnis hatten weder Trainer Christian Sieben noch seine Löwen gerechnet, als sie nach Todtnau fuhren, denn nach der tollen Leistung am letzten Spieltag in eigener Halle und den guten Leistungen im Training, war man sehr optimistisch, endlich mal wieder einen Sieg einzufahren. Aber gerade die älteren Spieler wissen, dass die Spieltage in Todtnau immer etwas Besonderes sind und meist anders verlaufen, als geplant.

Wie bereits im Vorbericht schon angekündigt, ging es für die Löwen um "alles oder nichts". Dieses alles oder nichts zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Spieltag. Es fing bereits mit der Hinfahrt an. Hier erlebten die Löwen so alles, was das Wetter zu bieten hatte, von trocken und grau bis zum Schneesturm auf dem Schauinsland. Auf der Heimfahrt dagegen sah man nichts mehr, weil der Nebel streckenweise nur wenige Meter Sichtweite zuließ. Und genau, wie die Fahrt nach und von Todtnau verlief auch der Spieltag. Was an dem Tag gänzlich fehlte war Sonne, sowohl am Himmel, als auch auf dem Feld.

Nachdem die Löwen das 1. Spiel zwischen dem TV Todtnau und dem TV Staufen noch pfeifen mussten, welches mit 3:0 für Todtnau endete, wurde es um 15:50 Uhr dann ernst. Zuerst traf das Team von Christian Sieben auf die Gastgeber aus Todtnau.

Die Begegnung ging eigentlich ganz gut los, denn die Löwen führten bis zur Hälfte des 1. Satzes das Spiel an. Der Ablauf auf dem Feld lief zu diesem Zeitpunkt noch recht geordnet. Ein Aufschlagfehler aber leitete beim Spielstand von 9:5 die entscheidende Wende ein und Todtnau zog mit einer guten Serie an den Löwen vorbei. Plötzlich wurde aus der 9:5 Führung ein 9:12 Rückstand. Mit unsauberen Annahmen konnten die Löwen einfach keinen druckvollen Angriff mehr aufbauen. Die Notbälle und auch die gepritschten Bälle fischten die Gastgeber ohne Probleme weg und leiteten damit den Gegenangriff ein, der meist mit einem Punkt endete. Es waren die vielen unpräzisen Bälle, die den Löwen den Satz gekostete haben und mit 25:18 an Todtnau ging.

Der zweite Satz lief es etwas besser und beide Teams mussten jetzt um jeden Punkt kämpfen. Die Hausherren hatten neben ihren spielerischen und kämpferischen Fähigkeiten auch noch eine große Portion Glück auf ihrer Seite, denn viele Bälle die orientierungslos durch die Gegend flogen, fielen immer wieder in die Hände der Gastgeber und landeten genauso unkontrolliert auf dem Boden der Löwen. Aber trotz dieser glücklichen Punkte, waren die Todtnauer an dem Tag einfach die bessere Mannschaft. Die Positionen wurden sehr gut gehalten und zudem war wesentlich mehr Bewegung auf dem Feld. Eine der wenigen Glanzleistungen der Löwen, war der schwer erkämpfte Punkt zum 15:18, der von weit hinter dem Feld noch perfekt und regelgerecht zum Gegner gespielt wurde und den letzten Punkt für die Löwen in diesem Satz brachte. Für diesen Ball gab es sogar Applaus vom Gegner, die diese Leistung neidlos anerkannten. Danach lief bei den Löwen nichts mehr und Todtnau machte die fehlenden 7 Punkte in Folge. Somit ging auch Satz Nummer 2 mit 25:15 an die Gastgeber aus dem Schwarzwald.

Im 3. Satz stellte Löwentrainer Christian Sieben noch einmal um und versuchte so neue Ideen ins Spiel zu bringen und eventuell auch neue Kräfte zu mobilisieren. Bis zum Stand von 13:14 ging die Rechnung auch auf und es war eine sehr ausgeglichene Partie. Dann folgte eine Aufschlagswelle der Nummer 9 von Todtnau und das ausgeglichene Verhältnis kippte zu Gunsten der Gastgeber. Mit seinen außergewöhnlichen und untypischen Aufschlägen, die eher an einen Kreisläufer beim Handball erinnerten, als an einen Volleyballer, schaffte er es die Abwehr der Löwen so zu zerlegen, dass keine Annahme mehr zum Steller kam. Nach dem der Ball beim Stand von 13:10 endlich abgewehrt werden konnte, folgte kurze Zeit später eine weitere Welle von Eigenfehlern, die Todtnau noch einmal 7 Punkte in Folge brachte. Beim Stand von 23:14 war das Spiel schon vor entschieden. Den Angreifern der Löwen gelang nun gar nichts mehr. Bezeichnend dafür war der letzte Angriff aus dem Rückraum, der ins Netz ging. Mit diesem Matchball bescherten die Löwen den Todtnauern ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk und verloren den Satz mit 25:15 und die Partie mit 0:3.

Todtnau hat verdient gewonnen, weil sie einfach flinker auf den Beinen waren und mit mehreren guten Aufschlagserien immer den nötigen Vorsprung heraus spielten. Sicher profitierten sie auch von der hohen Fehlerquote der Löwen, die nie wirklich ins Spiel fanden. Oft wurden Positionen nicht eingehalten und dadurch eigene Mitspieler über den Haufen gerannt. Meist verhielten sich die Spieler aber sehr ruhig, zu ruhig, teilweise wie angewurzelt. Es war einfach zu wenig Bewegung auf dem Feld.

Im 2. Spiel ging es nun wirklich um "alles", denn mit einem Sieg, würde man Staufen überholen und den Abstiegsplatz verlassen. Mit einer Niederlage sieht das nicht mehr so gut aus, denn dann vergrößert sich der Abstand auf 4 Punkte und das wäre für die Rückrunde schon eine ganz große Hürde, die es zu überwinden gäbe.

Den Löwen gelang im 1. Satz gegen Staufen mehr, als in den 3 Sätzen zuvor. Mit druckvollen Aufschlägen und Schnellangriffen, schaffte es das Team von Christian Sieben die Staufener genügend unter Druck zu setzen, um sich entscheidend abzusetzen. Mit einem gelungenen Angriffschlag des jüngsten Spielers der Löwen, Maximilian Althaus, beendeten die Löwen den 1. Satz mit 25:20 und hatten endlich wieder Grund zu jubeln. Eigentlich sollte der ganze Spieltag so aussehen, aber es kam leider alles anders.

Im zweiten Satz fand Staufen immer besser ins Spiel und die Partie war sehr ausgeglichen. Unter Anderem lag es daran, dass beide Teams die Eigenfehler minimierten. Beim Stand von 11:10 riss der Faden bei den Löwen und sie fielen wieder in das alte Strickmuster aus dem 1. Spiel zurück. Einem Punkt der Löwen, standen immer zwei Punkte der Staufener entgegen und so war es nicht verwunderlich, dass die Fauststädter doppelt so schnell am Ziel angelangt waren, als die Löwen. 25:18 hieß es am Ende für Staufen.

Im 3. Satz drehte sich das Blatt wieder und bis zum 17:14 lagen die Löwen immer in Führung. Gute druckvolle Aufschläge und schnelle Angriffe waren ausschlaggebend für den kurzen Erfolg. Danach verlor das Spiel deutlich an Qualität und oft wurde der Ball nur noch im Spiel gehalten und zum Gegner gespielt. Leider sah dies nicht mehr nach Volleyball aus. Bei den Löwen ließ nun auch deutlich die Konzentration nach. Die vielen Netzfehler waren ein deutliches Zeichen dafür. Auch der Block war jetzt nur noch selten präsent. Bestraft wurde dieser Hänger mit weiteren 10 Punkten in Folge. Den noch fehlenden Punkt, holte Staufen mit einem perfekten Angriff und beendete auch diesen Satz mit 25:20.

Nun war der Wille der Löwen endgültig gebrochen. Im 4. Satz gab es kaum noch Gegenwehr. Die Spieler bewegten sich kaum noch und so marschierten die Staufener einem ungefährdeten Sieg entgegen. Die Löwen schafften mit ach und krach noch die 10er Hürde und verloren wieder einmal gegen Staufen mit 11:25.

Mit dieser Niederlage, aber auch der desolaten Leistung, ist der "worst case" eingetreten und die Kluft zum Nichtabstiegsplatz auf 4 Punkte angewachsen. In der Rückrunde heißt das, dass die Löwen mindestens 3 Spiele gewinnen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Es ist nicht unmöglich, aber dazu muss die Mannschaft von Christian Sieben sich um 200 % steigern und die knappen Spiele endlich mal gewinnen. Die Mannschaft hat das Potential dazu, sie schafft es nur nie, sie im richtigen Moment abzurufen.

Mal sehen ob das Jahr 2012 für die Löwen glücklicher und erfolgreicher wird? Das Team von Christian Sieben hat sich auf jeden Fall viel vorgenommen und möchte um jeden Preis den Klassenerhalt schaffen.

Der nächste Spieltag findet am Sonntag, den 22. Januar 2012 in Müllheim statt.


Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - TV Todtnau 0:3
(18:25, 15:25, 15:25)

SV Ballrechten-Dottingen I - TV Staufen 1:3
(25:20, 18:25, 20:25, 11:25)


Eindrücke vom 4. Spieltag



"Alles oder nichts"
Dottinger Löwen spielen gegen Todtnau und Staufen



Um alles oder nichts geht es für die Dottinger Löwen am kommenden Samstag, den 3. Dezember 2011 in Todtnau. Am letzten Spieltag der Vorrunde, treffen die Löwen auf den Tabellensechsten TV Todtnau und dem Tabellensiebten TV Staufen.

Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen heißt es für die Mannschaft von Christian Sieben, siegen um jeden Preis, sonst wird die Luft am Tabellenende sehr dünn. Gerade bei den Mitstreitern um die goldene Ananas muss man punkten, sonst fährt der Zug abwärts in die Bezirksklasse und da will man wirklich nicht hin.

Im 1. Spiel geht es gegen den Gastgeber aus Todtnau. Das schlimmste an dem Spieltag, ist die endlose Fahrt in den Schwarzwald. Ansonsten haben die Löwen überwiegend gute Erinnerungen an Todtnau, zumindest was die Ergebnisse der letzten Jahre betrifft. Ob diese Serie auch mit dieser jungen Mannschaft hält, wird sich zeigen. Wenn die Löwen so eine Leistung, wie gegen Müllheim II noch einmal abrufen können, dann sollte dem 2. Sieg in dieser Saison nichts im Wege stehen.

An die Begegnungen mit dem TV Staufen denken die Dottinger Löwen nicht so gerne zurück, denn bisher konnte noch kein Pflichtspiel gegen die Spieler aus der Fauststadt gewonnen werden. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Auch hier werden die Karten neu gemischt und das Spiel beginnt bei Null.

Wann: Samstag, 3. Dezember 2011
Wo: Silberberghalle, Todtnau
Spielbeginn: 14:00 Uhr
EINTRITT FREI



Trotz bester Saisonleistung wieder ohne Punkte





Im Derby gegen die Wölfe aus Hartheim blieben die Löwen ohne Punkt und verloren recht knapp im Tie-Break mit 2:3. Die größte Überraschung bot das junge Team aber gegen den Tabellenführer aus Müllheim. Mit einer überragenden Leistung und Kampfeswillen begeisterten sie die Zuschauer und wurden wie Sieger gefeiert. Leider wurde diese kämpferische Leistung nicht belohnt und die Gastgeber verloren auch das zweite Spiel im Tie-Break mit 2:3.

Auf das Derby gegen die Wölfe aus Hartheim freuten sich die Dottinger Löwen schon sehr lange und am 5. November 2011 war es dann endlich soweit. Mehr als die Hälfte der Hartheimer Mannschaft bestand aus ehemaligen Löwen und so war es nicht verwunderlich, dass man sich herzlich begrüßte.

Um 14:30 Uhr war es mit der Freundschaft vorbei und man stand als Rivalen auf dem Feld. Beide Teams wollten sich nun beweisen und zeigen, welches Raubtier die Nase vorn hat. Für beide Teams war dies ein sehr wichtiges Spiel, denn mit den zwei Punkten, konnte man sich vom Tabellenende ein wenig absetzen und etwas beruhigter in die weiteren Spiele gehen.

Trainer Christian Sieben stellte zu Beginn des Spieltages die Mannschaft auf´s Feld, die vor drei Wochen gegen Badenweiler noch so glänzte und den Kurstädtern das Leben schwer machte.

Die Wölfe aus Hartheim erwischten mit einer guten Aufschlagserie den besseren Start und setzten sich gleich mal mit 3:0 und 6:1 ab. Die erste Hälfte des Satzes war noch ein langsames Abtasten, bevor es dann ins Eingemachte ging. Punkt für Punkt holten die Löwen wieder auf. Beim Stand von 15:19 hatte Christian Ebbinghaus seine Glanzstunde und drehte das Spiel mit einer herrlichen Aufschlagserie zum 22:19 um. Dieser Vorsprung konnte bis ins Ziel gerettet werden und der 1. Satz ging verdient mit 25:21 an die Löwen.

Leider schaffte es die Löwen nicht, das Niveau zu halten und gingen im 2. Satz regelrecht mit 10:25 unter. Zu viele Angriffsfehler die ins Aus oder ins Netz gingen, waren Schuld daran. Sicher kam in dem Satz die Annahme nicht so optimal, wie in Runde eins, aber die Angreifer hätten trotzdem mehr daraus machen können oder sogar müssen. Und wenn es dann nicht läuft, kommt auch noch Pech, in Form von einigen Netzrollern der Gäste, dazu.

Jetzt hieß es, den Satz schnell vergessen und wieder zu alten Stärken finden. Wichtig war es die Annahme zu stabilisieren, um den Gegner mit sauberen Angriffen unter Druck setzen zu können. Trainer Christian Sieben setze dabei auf seinen dienstältesten Spieler Olaf Scholz und erhoffte sich damit mehr Druck über die Vier zu bekommen.

Die Wölfe erwischten, wie bereits im 1. Satz, den besseren Start und gingen mit 4:0 in Führung. Dieser Vorsprung hielt bis zum 9:5. Danach kam Olaf Scholz an den Aufschlag und servierte so gut, dass 6 Punkte in Folge dabei raus sprangen und nun die Dottinger Löwen mit 11:9 die Führung übernahmen. Mit diesem Schwung setzen die Löwen die Gäste aus Hartheim weiter unter Druck. Dies war an der sehr hohen Fehlerquote der Wölfe zu erkennen. Jetzt waren sie es, die das 9 x 9 Meter große Feld nicht mehr trafen. Die Löwen waren oft mit ihren schnellen Angriffen über Zwei und Mitte erfolgreich. Die Vier konnte immer noch nicht wirklich überzeugen, weil der Doppelblock der Gäste sehr gut stand und fast alle Angriffe abwehrte. Die Löwen nutzen die schwache Phase der Wölfe und sicherten sich den 3. Satz mit 25:19.

Sack auf, Sack zu, Sackmann wäre jetzt das richtige Motto gewesen, besonders der Teil mir dem Sack zu. Aber ein Derby wäre ja kein Derby, wenn alles nach Plan läuft. Der 4. Satz war sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Die Wölfe behielten gerade in der Schlussphase die Nerven und hatten jetzt eine optimale Raumaufteilung auf dem Feld. Es war für die Angreifer der Hausherren recht wenig Platz, den Ball zu versenken. Mit einem Fehlaufschlag der Löwen ging der 4. Satz dann endgültig wieder an die Wölfe aus Hartheim.

Nun folgte ein Tie-Break, der nichts für schwache Nerven war. Mit dem psychologischen Vorteil des 4. Satzes, konnten die Wölfe aus Hartheim davon ziehen und deutlich mit 5:12 in Führung gehen. Höchste Zeit für Trainer Christian Sieben eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte auch Wirkung, denn der Aufschlag konnte zurück gewonnen werden und eine Aufholjagd begann. Zuerst zum 9:12. Darauf holten die Wölfe den 13. Punkt, bevor der Aufschlag wieder an die Löwen ging. Andy Deckler servierte weitere 4 Punkte und glich zum 13:13 aus. Jetzt stand die Partie auf Messers Schneide. Durch einen direkt gespielten Ball der Zuspielers der Wölfe auf die kurze Sechs, gingen die Gäste wieder in Führung. Den anschließenden Aufschlag der Wölfe bekamen die Jungs von Christian Sieben nicht unter Kontrolle und so war das Spiel nach 97 Minuten entschieden. Die Wölfe aus Hartheim gewannen mit 2:3 und holten sich die wichtigen Punkte gegen den Abstieg.

Im zweiten Spiel des Tages, gegen den Tabellenführer aus Müllheim, rechneten sich die Jungs von Christian Sieben nicht viel aus, denn Müllheim steht ungeschlagen an der Spitze der Bezirksliga und hat bisher erst insgesamt 2 Sätze abgegeben. Beim Einschlagen wurde auch deutlich warum, denn die Angreifer prügelten die Bälle konstant auf die 3 Meter Linie. Hier wurde allen klar, dass der Block stehen musste, sonst hatte die Abwehr nichts zu lachen und kaum eine Chance.

Der Trainer der Löwen stellte für die Begegnung die Mannschaft um. Für das Zuspiel war jetzt wieder Thomas Seywald zuständig, Maxi Althaus griff von der Vier an und Hanni Stücklin streifte sich das Liberotrikot über, um die Abwehr zu stärken. Da der Libero nicht gleichzeitig Kapitän sein darf, bekam Thomas Seywald die Kapitänsbinde.

Nach dem inzwischen "normalen" Rückstand von 0:3, fanden die Löwen besser ins Spiel und schafften mit einem guten Block, die Topangreifer der Gäste in Schach zu halten. Sie wurden dadurch zu sehr vielen Fehlern gezwungen. Auch mit den druckvollen Aufschlägen der Hausherren hatte der Tabellenführer so seine Probleme. Nach 25 Minuten war die erste Überraschung perfekt und die Jungs von Christian Sieben holten den 1. Satz mit 25:22.

Auch im 2. Satz hielten die Löwen bis zum 11:11 sehr gut mit und waren dem Gegner ebenwürdig. In dieser ersten Hälfte überraschte vor allem Maxi Althaus seine Mannschaft mit gekonnten Angriffschlägen, die fast immer zu Punkten führten. Im ersten Spiel wurde Maxi als Libero eingesetzt und zeigte eine durchwachsene Leistung. Als Angreifer trumpfte er jetzt richtig auf und hielt die Löwen weiter im Spiel. In der zweiten Hälfte des Satzes verschlechterte sich die eigene Annahme wieder und es konnte kaum noch ein vernünftiger Angriff aufgebaut werden. Die Bälle wurden jetzt sehr oft ins gegnerische Feld gelobbt und von der sehr starken Abwehr der Gäste locker weggefischt und zum Gegenangriff genutzt. Wieder einer dieser schnellen und deutlichen Sätze der Löwen, der mit 13:25 verloren ging.

Um den Gegner wieder aus dem Tritt zu bringen, stellte Christian Sieben seine Mannschaft sehr ungewöhnlich um. Thomas Seywald wanderte von der Zuspielerposition wieder auf Mitte, Christian Sieben ging als Zuspieler auf´s Feld und Andy Deckler, ein Mittelblocker, spielte nun auf Außen. Diese Umstellung funktionierte recht gut und verwirrte nicht nur die Gegner, sondern auch die Zuschauer. Beim Stand von 16:17 war eine Konzentrationsschwäche ausschlaggebend dafür, dass die Gäste ihren Vorsprung auf 21:16 ausbauen konnten. Die Löwen waren jedoch noch nicht geschlagen und konterten auf ihre Weise. Jetzt wurde es noch einmal knapp und stand auf einmal nur noch 19:21. Drei Angriffsfehler und ein fehlender Block waren dann für den 20:25 Endstand verantwortlich.

Es folgte der insgesamt 9. Satz für die Löwen und der 4. im Spiel gegen den Tabellenführer aus Müllheim und für die Jungs von Christian Sieben der wahrscheinlich Beste der gesamten Saison. Beide Teams spielten nun einen Topvolleyball. Kein Ball wurde mehr leichtfertig verloren gegeben und die Abwehr (Hanni und Nanni) arbeitete auf Hochtouren. Sie kamen jetzt noch an Bälle, die sonst schon lange aufgegeben wurden. Die Löwen führten den Satz mit 18:15 an. Ein fataler Aufschlagfehler von Christian Ebbinghaus brachte die Gäste wieder auf 18:18 heran. Zwei Annahmefehler verschafften den Müllheimern sogar die 21:20 Führung. Nach dieser Führung patzten die Gäste und die Löwen gingen mit 24:21 in Führung. Nur noch ein Punkt und die Sensation wäre perfekt. Keiner hätte das für möglich gehalten! Die Nerven lagen blank und der Aufschlag von Thomas Seywald ging ins Netz. Aber auch bei den Gegnern zitterten die Hände und so ging auch dieser Aufschlag ins Netz. 25:22 hieß es zum Schluss. Damit ging es ein weiteres Mal in die Verlängerung, in den Tie-Break.

Inzwischen steckten jetzt 173 Spielminuten in den Knochen der Löwen und dies zeichnete sich in dem entscheidenden 5. Satz dann deutlich ab. Die Konzentration ließ stark nach und man lag gleich mit 0:5 zurück. Ein guter Aufschlag brachte die Jungs von Christian Sieben noch einmal zurück, bevor die Gäste aus Müllheim endgültig davon zogen und den Satz mit 15:9 gewannen.

Trainer Christian Sieben war nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung seiner Jungs. Im Spiel gegen die Wölfe war mehr drin, aber es sollte nicht sein. Dafür zeigte das jüngste Team der Liga eine enorme Leistungssteigerung gegen Müllheim und beeindruckte durch Kampfgeist.

In vier Wochen müssen aber Punkte folgen. Hier hilft es nicht mehr, gut zu spielen und trotzdem zu verlieren, sondern dann muss gegen die beiden Teams in der unmittelbaren Nahbarschaft der Tabelle gewonnen werden.

Ein Dankschön, geht an die vielen Zuschauer, die gerade das Derby zu einem Derby gemacht haben. Ein Dank geht auch an Udo "Tower" Sabrowski und Christian Bach, die Ihr Wort gehalten haben.


Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - Wölfe Hartheim 2:3
(25:21, 10:25, 25:19, 21:25, 13:15)

SV Ballrechten-Dottingen I - VC Müllheim II 2:3
(25:22, 13:25, 25:20, 22:25, 9:15)


Eindrücke vom 3. Spieltag



Großes Derby in der Castellberghalle
Dottinger Löwen treffen auf die Wölfe aus Hartheim





Am 5. November 2011 haben die Dottinger Löwen ihr erstes Heimspiel in der Castellberghalle und treffen dort auf die Wölfe aus Hartheim. Bei den Wölfen spielen viele ehemalige Spieler der Löwen, die 2006 und später nach Hartheim gewechselt haben. Als zweiter Gegner wird für das Spielwochenende Müllheim II erwartet.

Es wird ein großes "Hallo" werden, wenn die Wölfe aus Hartheim in die Castellberghalle kommen. Viele ehemalige Löwen treten an dem Spieltag mit dem Wolf auf der Brust an. Gestärkt mit zwei Siegen im Gepäck, haben die Hartheimer einen kleinen psychologischen Vorteil, der aber durch das Heimrecht der Löwen wieder wett gemacht werden sollte. Es wird sicher eine sehr spannende und interessante Begegnung werden.

Mit Müllheim II wartet ein wesentlich stärkerer Gegner auf die Löwen. Zwar handelt es sich hier um einen Aufsteiger aus der Bezirksklasse, aber ein Aufsteiger der ungeschlagen in die Liga kommt und nun die Bezirksliga aufmischt, ist nicht zu unterschätzen. Als aktueller Tabellenführer wird es eine fast unlösbare Aufgabe für die Jungs von Christian Sieben werden. Trotzdem wird man versuchen, auch diese Aufgabe zu lösen.

Damit es für die Dottinger Löwen ein wirkliches Heimspiel wird, würden sich die Spieler von Christian Sieben sehr freuen, wenn sie genügend lautstarke Unterstützung erhalten.

Wann: Samstag, 5. November 2011
Wo: Castellberghalle, Ballrechten-Dottingen
Spielbeginn: 14:30 Uhr
EINTRITT FREI



Knapp verloren ist auch verloren





Am vergangenen Samstag, den 15. Oktober 2011 scheiterten die jungen Löwen nur ganz knapp im Tie-Break mit 2:3 an Badenweiler. Nach einer 2:0 Führung, gab man das Spiel noch aus der Hand. Im ersten Spiel zeigte der Gastgeber Merzhausen ganz deutlich, wer Herr im Hause ist. Chancenlos verlor man hier mit 0:3. Hier siegte Erfahrung und Schlagstärke gegen jugendlichen Kampfgeist.

Um 14:00 Uhr hieß es Aufschlag für Merzhausen, den die Löwen gleich parieren konnten. Der 1. Satz war insgesamt von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Bei Merzhausen waren es vielen Angriffsschläge die ins "Aus" gingen und bei den Löwen gingen viele Punkte durch unnötige Aufschlagfehler verloren. Angriffe waren meist erfolgreich, wenn kein Doppelblock da war. Ansonsten verpufften viele Bälle an dem starken Block beider Teams. Die Löwen führten lange Zeit den Satz an. Beim Stand von 15:11 kippte aber das Spiel und Merzhausen überrannte mit einer Aufschlagsserie und 10 Punkten in Folge die Jungs von Christian Sieben. Jetzt spielten die Gastgeber ihre ganze Erfahrung aus und legten nun sehr viele Bälle in die Lücken der Löwen, wie z.B. auf die kurze Sicherung. Ein offener Doppelblock der Löwen sorgte dann auch für den 25:19 Endstand.

Merzhausen kam nun immer besser ins Spiel und minimierte die Fehlerquote. Bei den Löwen fehlten die präzisen Bälle aus der Annahme und der Abwehr, so dass kein druckvoller Angriff aufgebaut werden konnte. Beim Stand von 3:6 wechselte Trainer Christian Sieben den Debütanten Maxi Althaus aus und brachte den Neulöwen (hatte in Säckingen sein Debüt bei den Löwen) Dominik Ernst. Die Annahme war nun wieder etwas stabiler und die Löwen konnten ausgleichen. Leider schafften es die Mittelblocker immer noch nicht, den Doppelblock zu schließen und so kamen die Angreifer von Merzhausen immer wieder mit voller Wucht durch. Die Abwehr um Libero Rico Barkowski hatte kaum eine Chance an diese platzierten Bälle ran zu kommen. Je größer der Abstand wurde, umso träger wurde das Spiel der Löwen. Nach knapp 18 Minuten war der Satz vorbei und Merzhausen siegte mit 25:11.

In Satz 3 begann wieder die Phase, wo Kapitän Hanni Stücklin anfing, auf den Nägel zu kauen. Es war ein erstes Anzeichen dafür, dass man nach dem deutlich verlorenen Satz anfing zu resignieren. Die Gesichter wurden immer länger und eigene Punkte wurden nicht mehr richtig gefeiert. Das junge Team, welches im 1. Satz noch so gut mitgespielt hatte, fing nun an durch zu hängen. Die Bewegungen wurden nun auch deutlich langsamer. Gegen so einen starken Gegner wie Merzhausen ein Leichtsinn. Mit einem gelegten Ball hinter den Block (auf die kurze Sicherung) beendete Merzhausen nach genau einer Stunde Spielzeit den 3. Satz mit 25:16 und das Spiel mit 3:0.

Im zweiten Spiel lieferten sich Merzhausen und Badenweiler einen heißen Kampf mit Powervolleyball vom Feinsten. Nach einer überraschenden 2:0 Führung für Badenweiler, kämpften sich die Gastgeber noch einmal heran und glichen zum 2:2 in Sätzen aus. Diesen positiven Schwung nahm Merzhausen mit in den Tie-Break und gewann auch dieses Spiel mit 3:2.

Nach diesem Auftritt befürchteten die Löwen nun das Schlimmste. Wenn Badenweiler auf diesem Niveau weiter spielt, gäbe es die nächste Klatsche.

Um etwas mehr Schwung in das Spiel zu bringen, zog Trainer Christian Sieben seine Trainingsjacke aus und stellte sich als Zuspieler aufs Feld. Thomas Seywald wechselte nun auf Mitte und für Olaf Scholz kam Dominik Geiger als Aussenangreifer. Diese Umstellung zeigte gleich Wirkung. Mit einem variableren Spiel und mehr Schnellangriffen vor allem über Mitte, zogen die Löwen Punkt für Punkt davon. Bedingt wurde dies jedoch auch dadurch, dass Badenweiler ebenfalls umgestellt hatte und gegen die vermeidlich schwächer Mannschaft aus Ballrechten-Dottingen ihre Ersatzspieler auf´s Feld stellte. Wie sich sehr schnell heraus stellte, ein Fehler, denn die Löwen hatten mehr drauf, als sie gegen Merzhausen zeigen konnten. Diese Chance nutzten das Team vom Christian Sieben und gewann überraschend mit 25:20.

Bereits Ende des 1. Satzes wechselte Badenweiler Spieler für Spieler zurück und war im 2. Satz wieder in Bestbesetzung. Trotzdem gelang es den Löwen die positive Energie eines gewonnen Satzes mit in Runde zwei zu nehmen und auch diesen mit 25:15 zu gewinnen. Entscheidend hier waren die letzten 10 Aufschläge von Thomas Seywald und einem guten Doppelblock von Hanni Stücklin und Andreas Deckler.

Nach der 2:0 Führung kam wieder der (kritische) 3. Satz. Wie bereits gegen Bad Säckingen, konnten die Löwen die Leistung nicht halten und wenn es dann mal nicht läuft, dann geht gar nichts mehr. Zudem stand nun eine grüne Wand am Netz, die kaum noch einen Angriff der Löwen durch ließ. Ein kleiner Hänger mit vielen Fehlern. In der Summe bedeutete das 7:25 aus Sicht der Löwen.

Im 4. Satz war das Tal wieder überwunden und das Spiel der Löwen wurde besser. Dieser 4. Satz entwickelte sich nun zu einer Nervenschlacht. Beide Mannschaften kämpften nun um jeden Ball. Beim Stand von 22:22 war der Ausgang des Spiel in alle Richtungen offen. Beide Teams hätten diesen Satz für sich entscheiden können. Für die Löwen wäre es der Sieg gewesen, für Badenweiler der Ausgleich zum 2:2. Mit zwei schönen Angriffen von den Herren in grün und einer schlechten Annahme der Löwen glichen die Spieler vom TuS Badenweiler aus. Jetzt kam es zum zweiten Tie-Break des Tages.

Eine kleine Vorentscheidung viel kurz vor dem letzten Seitenwechsel im Tie-Break. Die Löwen verschenkten einen Aufschlag beim Spielstand von 4:5. Hinzu kam dann noch eine unglückliche Entscheidung des Schiedsgerichtes, der gerade jetzt einen Sichtblock gegen die Löwen pfiff. Nun lagen die Löwen mit 3 Punkten zurück, was im Tie-Break meist schon vor entscheidend ist. Die Unsicherheit im Team stieg und so konnte Badenweiler mit einem gelungenen Angriff den noch fehlenden Punkt holen und den 5. Satz mit 15:9 gewinnen.

Nun haben die Löwen 3 Wochen Zeit, diese knappe Niederlage zu verdauen und weiter hart zu arbeiten. Der nächste Spieltag findet am 5. November 2001 Zuhause gegen die Wölfe aus Hartheim und die 2. Mannschaft aus Müllheim statt.

Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - VfR Merzhausen 0:3
(19:25, 11:25, 16:25)

SV Ballrechten-Dottingen I - TuS Badenweiler 2:3
(25:20, 25:15, 7:25, 22:25, 9:15)

Eindrücke vom 2. Spieltag



Merzhausen ist die nächste Station der Dottinger Löwen


Bereits am Samstag, den 15. Oktober 2011 findet für die Dottinger Löwen der nächste Spieltag statt. In der Sporthalle in Merzhausen treffen die Jungs von Christian Sieben auf den VfR Merzhausen und den TuS Badenweiler.

Es wird die nächste harte Bewährungsprobe für die Löwen, da mit Merzhausen ein sehr starker Gegner wartet. Merzhausen konnte seine beiden Auftaktspiele gewinnen und steht jetzt auf Platz drei der Tabelle. Auch Badenweiler ist nicht zu unterschätzen. Sie waren vor zwei Jahren schon sehr stark. Inzwischen dürften Sie noch mehr gereift und somit eine große Herausforderung für die Löwen sein.

Das Team von Christian Sieben geht locker an den Spieltag ran und wird alles daran setzen wenigstens 2 Punkte aus dem Spieltag mit zu nehmen.

Verzichten muss Trainer Christian Sieben leider auf seinen starken Außenangreifer Patrick Nowack, der sich letzte Woche im Training schwer verletzt hat und mehrere Wochen ausfallen wird. Die Löwen wünschen ihm gute Besserung und hoffen ihn bald wieder im Team zu haben.

Fälschlicherweise steht im Mitteilungsblatt von Ballrechten-Dottingen als zweiter Gegner der VC Müllheim II. Gegen Müllheim II spielen die Löwen aber erst am 5. November 2011 Zuhause in der Castellberghalle.

Spielort: Sporthalle Merzhausen
Spielbeginn: 14:00 Uhr


Heimspieltag der Volleyballdamen





Am kommenden Samstag, den 15. Oktober 2011 findet in der Castellberhalle in Ballrechten-Dottingen der 1. Heimspieltag der Volleyballerinnen des SV Ballrechten-Dottingen statt.

Sie treffen auf den Bezirksligaabsteiger TV Opfingen und dem Aufsteiger VfR Merzhausen II.

Bei der Premiere des neuen Trainers Sebastian Gehmlich, konnten die Mädels sich vor zwei Wochen in Säckingen von ihrer besten Seite zeigen und beide Spiele gewinnen. Damit führen sie nun die Tabelle an. Natürlich soll diese Erfolgsserie weiter anhalten und mit dem Heimspieltag, könnte das auch gelingen.

Heimspiel bedeute aber auch vor eigenem Publikum zu spielen. Deshalb wäre es schön, wenn genügend Zuschauer kommen und die Damenmannschaft anfeuern würden. Es lohnt sich!

Spielort: Castellberghalle, Ballrechten-Dottingen
Spielbeginn: 14:30 Uhr
Eintritt: FREI!!!


Sack auf - Sack zu - Sackmann





Diesen neuen Schlachtruf (bezieht sich auf den Geburtsnamen vom Trainer Christian) setzten die jungen Löwen im ersten Spiel der Volleyballsaison 2011/12 eindrucksvoll um und steckten die Säckinger Wölfe mit 3:1 in den Sack. Gegen die 1. Mannschaft vom VC Müllheim jedoch, erhielten sie eine Lehrstunde im Volleyball und unterlagen recht deutlich mit 0:3.

Am 1. Oktober 2011 war es wieder so weit. Neue Saison neues Glück! Mit Spannung wurde dieser erste Spieltag, sowohl vom neuen Löwentrainer als auch von dem jüngsten Löwenteam aller Zeiten erwartet. Das Durchschnittsalter beträgt in dieser Saison gerade mal 23,93 Jahre.

Zum Auftakt musste das Team von Christian Sieben zum Angstgegner Bad Säckingen II, gegen die man schon seit mehr als 5 Jahren nicht mehr gewinnen konnte. Da sich auch bei den Wölfen aus Säckingen personell einiges getan hat, waren die Karten neu gemischt und beide Teams fingen bei Null an.

Um 14:00 Uhr ertönte in der Badmattenhalle der Anpfiff. Die Löwen erwischten den besseren Start und gingen gleich mit 7:0 in Führung. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ließ es sich gut spielen und so fielen die zahlreichen Fehlaufschläge auch nicht so ins Gewicht. Sie profitierten von der hohen Fehlerquote der Hausherren, bei denen anfangs nicht viel zusammen lief. Bezeichnend hierfür war ein Fehlaufschlag der Säckinger, der zum 25:19 Endstand führte und den Dottinger Löwen den 1. Satz der Saison bescherte.

Auch im 2. Satz schafften es die Löwen, sich mit 4:0 abzusetzen. Leider ging dieser Vorsprung aber ebenso schnell wieder verloren und beiden Teams spielten nun auf Augenhöhe. Nach dem Ausgleich zum 11:11 gaben die Jungs von Christian Sieben wieder Gas, setzten sich mit erfolgreichen Angriffen durch und mit sechs Punkten ab. Das Stellungsspiel war sehr gut und viele Bälle konnten weiter im Spiel gehalten und zum Gegenangriff genutzt werden. Letztendlich ging auch dieser Satz mit 25:21 an die Dottinger Löwen. Nun führte man mit 2:0 Punkten und der lang ersehnte Sieg war nicht mehr weit weg.

Im 3. Satz folgte der erste Einbruch und die Konzentration ließ deutlich nach. Vielen Fehler passierten in allen Bereichen, bedingt auch dadurch, dass die Wölfe aus Säckingen nun stärker wurden und die Gäste aus dem Markgräflerland unter Druck setzten. Der Block stand jetzt besser und die Angreifer der Löwen hatten große Probleme, den Ball im Feld unter zu bringen. Ebenfalls stand die eigene Sicherung nicht mehr so gut wie in den ersten beiden Sätzen, so dass auch hier viele Bälle ins Feld fielen. Die Löwen schafften es zwar noch, zwei Satzbälle abzuwehren, aber der Vorsprung war zu groß und es war nur eine Frage der Zeit, bis die Gatsgeber diesen einen Punkt erzielten. Zum Schluss hieß es 19:25 aus Sicht der Gäste.

Der 4. Satz begann so, wie der 3. aufgehört hatte. Säckingen erwischte den besseren Start und konnte sich gleich deutlich mit 10:2 absetzen. Irgendwie sah nun alles nach einem Tie-Break und nach einer weiteren Niederlage für die Löwen aus. Mit Ballgewinn und 3 guten Aufschlägen von Kapitän Johannes "Hanni" Stücklin, verkürzten die Volleyballer aus Ballrechten-Dottingen den Abstand und kamen nun Punkt für Punkt wieder näher ran. Beim Spielstand von 17:18 wechselte Trainer Christian Sieben sich selber ein und brachte die Löwen mit einer tollen Aufschlagserie auf die Siegerstraße. Nach dem 1. Matchball freuten sie die Volleyballer des SV Ballrechten-Dottingen schon, bis sie merkten, dass der 1. Schiedsrichter einen Fehler (Übergriff) pfiff und das Spiel weiter ging. Durch einen erfolgreichen Angriff von Hanni Stücklin konnte der 2. Matchball verwertet werden und damit war der 1. Sieg der Saison und der 1. Sieg nach 5 ˝ Jahren gegen Säckingen perfekt.

Im 2. Spiel gegen den VC Müllheim I waren die Löwen total überfordert und chancenlos und mussten sich nach nur 49 Minuten mit 0:3 geschlagen geben.

Im 1. Satz konnten die Jungs von Christian Sieben bis zum Stand von 10:10 gut mithalten. In der ersten Phase war es ein reines Duell der Mittelblocker. Auf beiden Seiten waren die Schnellangriffe über Mitte sehr erfolgreich Als dieser bei den Löwen stockte, setzten die Müllheinmer sich ab und gewannen mit 25:14.

Im 2. Satz gelang auf Seiten der Löwen fast nichts mehr. Die Annahme, die bis dahin recht stabil war, brachte keinen präzisen Ball mehr zum Zuspieler. Dadurch konnte auch kein druckvoller Angriff aufgebaut werden und die leicht geschlagenen Bälle oder Lobs wurden von den Müllheimer Abwehrspielern locker erreicht und weiter verwertet. Die junge Mannschaft wurde von Ball zu Ball unsicher und es gelang nichts mehr. Gerade hat man noch ein super Spiel gegen Säckingen gezeigt und jetzt läuft nichts mehr. Geknickt und ohne Elan, gab man den Satz mit 10:25 ab.

Im 3. Satz stellte Trainer Christian Sieben die Mannschaft um. Thomas Seywald, bis dahin Steller, spielte jetzt auf Mitte und Christian Sieben übernahm das Zuspiel. Diese Umstellung ging bis zum 11:11 auf. Danach konnten sich die Müllheimer durch gute Angriffsschläge absetzen. Erfolgreich waren sie deshalb, weil es auf Seiten der Löwen keinen Doppelblock mehr gab und das rächt sich gegen eine schlagstarke Mannschaft wie Müllheim. Kurz vor 19 Uhr war der letzte Satz mit 25:20 und der erste Spieltag dann beendet.

Zufrieden war das Team und Trainer Christian Sieben mit dem 1. Spiel. Hier wurden viele Dinge umgesetzt, die man in den letzten Wochen trainiert hatte. Lob kassierten die Löwen auch von beiden Gegnern, die von der Leistung der jungen Truppe beeindruckt waren. "Wenn sie so zusammen bleiben, steht ihnen eine große Zukunft bevor" meinten beide gegnerischen Trainer. Einziger Wehmutstropfen an dem Tag, war die deutliche Schlappe gegen Müllheim. Das schnelle und auch routinierte Spiel der Müllheimer hat die junge Truppe von Christian Sieben etwas überfordert. Bei der Analyse des Spiels, wird man auf die Fehler eingehen und daran arbeiten. Leider bleiben dem Trainer nur knapp zwei Wochen Zeit, da am 15. Oktober bereits das nächste Ligaspiel ansteht.

Bedanken möchte sich das Team besonders bei Tobias "Tobse" Fleck, der an dem Spieltag Libero spielte und maßgeblich an dem Erfolg beteiligt war. Leider wird es der einzige Einsatz von Tobse bleiben, denn seine Semesterferien sind vorbei und er geht wieder zurück nach Karlsurhe.

Ebenfalls wünscht die Herrenmannschaft Sandra gute Besserung und baldige Genesung. Sandra hat sich beim Damenspieltag in Bad Säckingen schwer verletzt und fällt für längere Zeit aus.

Die Spielergebnisse zusammengefasst:

SV Ballrechten-Dottingen I - Bad Säckinger Wölfe II 3:1
(25:19, 25:21, 19:25, 25:18)

SV Ballrechten-Dottingen I - VC Müllheim I 0:3
(14:25, 10:25, 20:25)

Eindrücke vom 1. Spieltag



1. Spieltag der Dottinger Löwen in Bad Säckingen


Am kommenden Samstag, den 1. Oktober 2011 beginnt für die neu formierten Löwen, die Volleyballsaison 2011/2012. Unter neuer Führung und einem stark verjüngten Team, wollen die Dottinger Löwen in der Bezirksliga wieder Erfolge feiern.

Nach Ende der letzten Saison und dem Abstieg aus der Landesliga, haben einige erfahrene und langjährige Spieler den Verein verlassen, treten ein wenig kürzer oder haben ihre aktive Phase ganz beendet. Mit der Zusammenlegung von 1. und 2. Herrenmannschaft, konnten die freien Plätze wieder ersetzt bzw. aufgefüllt und ein neues Team geformt werden. Neuer Kapitän der jungen Löwen ist Johannes "Hanni" Stücklin. Trainiert werden die Dottinger Löwen seit April 2011 von Christian Sieben.

Wie schon vor zwei Jahren, führt der 1. Spieltag die Löwen nach Bad Säckingen. Die Bilanz gegen die Säckinger Wölfe sieht nicht so gut aus , denn der letzte Sieg stammt aus dem Jahre 2006. Seither schafften die Volleyballer aus Ballrechten-Dottingen es nicht mehr, gegen die Wölfe zu punkten. In diesem Jahr werden die Karten neu gemischt und ein neuer Anlauf auf den ersten Sieg nach 5 ˝ Jahren genommen.

Im 2. Spiel treffen die Jungs von Christian Sieben auf die 1. Mannschaft des VC Müllheim. Gegen die erfahrenen und routinierten Spieler aus Müllheim taten sich die Volleyballer des SV Ballrechten-Dottingen schon immer schwer. Trotzdem gelang es gerade in den letzten Jahren beide Punkte mit nach Hause zu bringen. Diese Saison wird es gegen den Vorjahresdritten aus der Bezirksliga richtig schwer. Aber manchmal sind es genau die Spiele, die anders verlaufen, als gedacht!

Spieltage der Löwen in der Hinrunde:

Samstag, 01.10.2011, 14:00 Uhr in der Sporthalle Badmatte, Bad Säckingen
gegen Bad Säckinger Wölfe II und VC Müllheim

Samstag, 15.10.2011, 14:00 Uhr in der Sporthalle, Merzhausen
gegen VfR Merzhausen und TuS Badenweiler

Samstag, 05.11.2011, 14:30 Uhr in der Castellberghalle, Ballrechten-Dottingen
gegen TV Hartheim und VC Haslach VC Müllheim II

Samstag, 03.12.2011, 14:00 Uhr in der Silberberghalle, Todtnau
gegen TV Todtnau und TV Staufen



Dottinger Löwen unter neuer Führung


Christian Sieben ist neuer Trainer der Dottinger Löwen. Auf der Mannschaftssitzung am 31.03.2011 wurde er zum neuen Trainer gewählt und tritt die Nachfolge von Erfolgstrainer Carsten Meurer an.

Christian ist seit 25. Juni 2009 im Verein und absolvierte bereits 2 komplette Spielrunden als Zuspieler bei den Löwen. Er ist ein Spieler vom "Alten Schlag" und bringt jahrelange Erfahrung vom TB Bad Krozingen und Sonnland Freiburg mit. Anfang dieses Jahres begleitete er an zwei Spieltagen die 2. Herrenmannschaft und erkannte dabei das Potential der jungen Mannschaft und entdeckte seine Leidenschaft für das Coachen. Als im März 2011 dann ein neuer Trainer gesucht wurde, erklärte er sich bereit, das Amt zu übernehmen. Für die jungen und neuen Dottinger Löwen die große Chance, in die Fußstapfen der ehemaligen Spieler zu wachsen, denn Christian möchte sein Traineramt von der Trainerbank und nicht vom Feld aus (sprich Spielertrainer) wahrnehmen, was der Mannschaft sehr entgegen kommt und sie sicher weiter bringt.

Das erste Training unter neuer Leitung fand bereits am 11. April 2011 statt. In den Wochen vor den Ferien wurde speziell an den Stellen gearbeitet, wo man in der letzten Saison viele unnötige Punkte kassiert hatte. In der Sommerpause waren die Löwen auf ihrem Freigehege zum Beachen. Zurzeit befindet sich die Mannschaft in der letzten Vorbereitungsphase, da bereits am ersten Oktoberwochenende mit dem Spiel gegen die Säckinger Wölfe die Saison 2011/12 beginnt.




Spielersuche!
 

Welche Volleyballmannschaft hat heutzutage genügend, geschweige denn zuviel Spieler in Ihren Reihen? Wir haben wahrscheinlich das selbe Problem wie viele andere Vereine auch. Deshalb sind wir immer auf Spielersuche.

Falls Du gerne Volleyball spielst und auch noch den nötigen Spaß mitbringst kannst Du Dich gerne bei uns melden oder einfach mal im Training bei uns vorbeischauen.

Die Trainingszeiten findest Du unter der Rubrik Training. Die Ansprechpartner der einzelnen Mannschaften gibt es unter der Rubrik Kontakt.